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Zum Glück gibt's das nicht alle Tage:
ich spreche von der Zeckenplage.
Die Hündin mein, die „arme Sau“
ist unter'm Fell schon grün und blau.
Zur Zeit ist es besonders arg,
denn der Befall ist ziemlich stark.
Ich bin unentwegt am Suchen
und könnt die Mistviecher verfluchen.
Sie hängen sich – es ist zum Grauen -
an's Maul und an die Augenbrauen.
Auch in der Nähe von den Zitzen
sah ich schon diese Monster sitzen.
Im dichten Fell, ganz tief versteckt,
Leut, beinah wär ich fast „verreckt“,
sah ich gleich 4 von diesen Zecken,
die da hingen wie die Kletten.
Bewaffnet mit 'ner Zeckenzange
- die Suche dauerte nicht lange -
zog ich sie raus, all die Vampire.
Das sind die allerschlimmsten Tiere!
Und dann in der vergang'nen Nacht
ist meine Hündin aufgewacht,
weil sie's juckte wie verrückt.
Davon war ich nicht entzückt.
Sie fing an, sich wund zu schlecken,
es half kein Streicheln, kein Zudecken.
Die Nacht verging fast ohne Schlaf,
die Hündin litt, war aber brav.
Ich musste heut' zum Tierarzt geh'n,
weil, der wollt' die Wunde seh'n,
um sie genau zu inspizieren.
Er wollte keine Zeit verlieren.
Er gab ihr eine AB-Spritze,
und machte dann so seine Witze,
dass ält're Menschen hier auf Erden
auch anfälliger für Zecken werden.
Er schmierte ihr noch obendrein
in's Genick 'ne Salbe rein
und sprach - ich hörte sehr gut zu -,
4 Wochen hätten wir jetzt Ruh.
Und das Fazit der Geschicht?
Zecken sieht man anfangs nicht.
Erst wenn's juckt und kräftig beißt,
ein Zeckenstich Unheil verheißt.
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