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Es ist schon sehr seltsam, dass alle Parteien in Deutschland bezüglich der Eurowährung eine so gemeinsame und kuschelige Haltung einnehmen, fast schon wie in der Einheitspartei zu DDR Zeiten.
Sehen sie etwa ihre hoch dotierten und teilweise aufgeblähten Posten in Brüssel und Luxembourg gefährdet? Man braucht wohl kein Volkswirtschaftler zu sein, um nicht der Krise mit einem gesunden Funken Argwohn zu begegnen. Dies erkannten mittlerweile auch unsere Banken, die untereinander kaum noch Geld verleihen.
Fakt ist, dass derzeit die Pleiteländer, vielleicht auch Deutschland inbegriffen, die Notenpressen rotieren lassen.
Sicherlich profitieren wir vom Euro orientierten Export. Doch erzielt man die Riesengewinne nicht letztlich auch durch die künstliche Beatmung, sprich Steuergelder für die derzeitige Währung?
Ein Arzt schiebt auch nicht die Meßskala von einem Blutdruckmessgerät nach oben, um Hochdruckkranke zu behandeln. Es schadete noch nie, Probleme ursächlich anzugehen. Wenn man die Krise an der Wurzel beheben wollte, fiele wahrscheinlich das Euro Kartenhaus zusammen.
Lieber ein Ende mit Schrecken?
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