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München: Ansturm auf Seehofers Facebook-Party

München

Ansturm auf Seehofers Facebook-Party

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    Die CSU nimmt keine Anmeldungen für die geplante Facebook-Party von Parteichef Horst Seehofer mehr entgegen, weil der Ansturm zu groß geworden ist.
    Die CSU nimmt keine Anmeldungen für die geplante Facebook-Party von Parteichef Horst Seehofer mehr entgegen, weil der Ansturm zu groß geworden ist. Foto: Stephanie Kundinger

    Seehofer hat für Dienstag in die Münchner Promidisco P1 eingeladen. Seit dem Wochenende heißt es aber auf seiner Facebook-Seite: "Leider müssen wir ab jetzt einen Einlassstopp machen, da die räumlichen Kapazitäten des P1 ausgeschöpft sind." Es seien bereits mehr als 2500 Anmeldungen eingegangen, sagte ein CSU-Sprecher.

    Viele Facebook-Nutzer reagierten verärgert. Manche riefen nach der Allianz-Arena als Austragungsort. Andere kündigten an, trotzdem anzureisen. "Das Wetter ist schön, man kann auch vor dem P1 Party feiern... Also bestellen Sie schon mal reichlich Bier...", hieß es in einem Kommentar von Nutzer "Lutz Gmn". Und "Basti Schl" warnte gar: "Wenn das keine Tumulte mit sich zieht."

    Tatsächlich haben aus dem Ruder laufende Facebook-Partys in der Vergangenheit schon wiederholt für Schlagzeilen gesorgt. Im vergangenen Juni etwa hatte eine Jugendliche in Hamburg ihre Geburtstagsparty via Facebook versehentlich nicht nur ihren Freunden angekündigt, sondern aller Öffentlichkeit. Daraufhin kamen 1600 ungebetene Gäste. 100 Polizisten waren am Ende im Einsatz. (dpa)

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