Samstag, 18. November 2017

23. August 2013 19:22 Uhr

Datenschutz

App gelöscht: US-Teens lassen sich nicht orten

Ob Liebesbekundung oder Partyfotos - gern wird Jugendlichen vorgeworfen, Intimes online zu stellen und den Datenschutz zu vernachlässigen. Zu Unrecht, fand eine Umfrage heraus.

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Viele US-Jugendliche laden sich Apps auf ihre Smartphones. Dabei achten sie allerdings auf ihre Privatsphäre.
Foto: Andreas Gebert (dpa)

Jugendliche und Datenschutz? Das geht nach Meinung vieler Erwachsenen nicht oft zusammen. Mit ihrem Urteil liegen sie allerdings falsch, wie nun eine Umfrage des Pew Research Centers herausfand.

So hätten laut der in den USA repräsentativen Umfrage 58 Prozent der befragten Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren schon einmal eine App für ihr Smartphone heruntergeladen. Diese Zahl überrascht wohl nicht weiter, haben doch mittlerweile immer mehr Teenager Zugang zu modernen Mobiltelefonen.

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Sorge um den Schutz ihrer Privatsphäre

Dabei laden die Teens allerdings nicht wahllos alle möglichen Anwendungen für ihr Handy herunter. 51 Prozent gaben an, eine App schon einmal nicht verwendet zu haben, weil sie Bedenken wegen des Schutzes ihrer Privatsphäre hatten.

Rund ein Viertel der Befragten hätten zudem bereits eine App gelöscht, nachdem sie herausfanden, dass die Anwendung mehr Informationen sammelte, als ihnen lieb war. Fast die Hälfte (46 Prozent) hätten die Ortungsfunktion ihres Smartphones sogar grundsätzlich abgeschaltet - ebenfalls aus Angst um ihre Privatsphäre. AZ

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