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Vater des C64: Jack Tramiel ist tot

Vater des C64

Jack Tramiel ist tot

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    Jack Tramiel, Chef der Computerfirma Commodore und «Vater des C64» (Archivfoto vom 28.02.1986) ist am Ostersonntag in Kalifornien im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Homecomputer C64, den seine Firma Commodore vor 30 Jahren auf der Consumer Electronics Show präsentierte, verkaufte sich in den kommenden Jahren über 30 Millionen Mal - und hält damit bis heute den Weltrekord des populärsten Personal Computers aller Zeiten.
    Jack Tramiel, Chef der Computerfirma Commodore und «Vater des C64» (Archivfoto vom 28.02.1986) ist am Ostersonntag in Kalifornien im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Homecomputer C64, den seine Firma Commodore vor 30 Jahren auf der Consumer Electronics Show präsentierte, verkaufte sich in den kommenden Jahren über 30 Millionen Mal - und hält damit bis heute den Weltrekord des populärsten Personal Computers aller Zeiten. Foto: dpa

    Der Mann hinter dem legendären Heimcomputer C64 ist tot: Jack Tramiel starb am Ostersonntag im  lter von 83 Jahren im Kreise seiner Familie im kalifornischen Monte Sereno, wie US-Medien am Dienstag berichteten. Der  Computervisionär hatte als Gründer des Unternehmens Commodore und  früherer Chef von Atari einen entscheidenden Anteil daran, dass der  PC in das Alltagsleben einzog.

    Von der Schreibmaschine zum Computer

    Tramiel wurde 1928 als Sohn jüdischer Eltern in Polen geboren.  Der Holocaust-Überlebende wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg in  die USA aus, wo er eine Reparaturfirma für Schreibmaschinen  gründete - aus der dann Commodore hervorging. Das Unternehmen  stellte später selbst Schreibmaschinen her und entwickelte schließlich Taschenrechner und Computer.

    C64 wurde ein Verkaufsschlager

    Im Jahr 1982 brachte Commodore dann den C64 auf den Markt, den meistverkauften PC aller Zeiten. Nach einem Machtkampf musste Tramiel Commodore 1984 verlassen, er stieg beim Konkurrenten Atari ein. Beide Unternehmen prägten die frühen Jahre der Videospiele und  brachten die erste Generation hervor, die mit Computern im  Kinderzimmer aufwuchs. Ende der 80er Jahre übergab Tramiel die  Führung an seinen Sohn und kehrte 1995 noch einmal kurz an die Spitze von Atari zurück, ehe er das Unternehmens 1996 verkaufte. afp

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