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09. Februar 2012 15:51 Uhr

Telekommunikation

Schutz vor teuren Warteschleifen rückt näher

Der verbesserte Schutz vor teuren Telefon-Warteschleifen hat die vorletzte Hürde genommen. Der Bundestag billigte mit breiter Mehrheit den am Vortag gefundenen Kompromiss des Vermittlungsausschusses.

Wer bei einer Hotline anruft, reibt sich hinterher beim Blick auf die Telefonrechnung mitunter die Augen: Allein die Warteschleife kann einen zweistelligen Euro-Betrag ausmachen. Foto Marc Müller dpa

Wenn am Freitag auch der Bundesrat zustimmt, dürfen bei teuren Servicenummern nach einer einjährigen Übergangsfrist keine Warteschleifen mehr geschaltet werden. Unter Vorwahlen wie 0180 oder 0900 wurden dafür bislang teilweise drei Euro und mehr fällig.

Erlaubt bleiben Warteschleifen bei Gratis-Nummern und bei Hotlines mit einer normalen Ortsvorwahl sowie bei Anrufen, für die ein Festpreis gilt oder die angerufene Firma die Kosten selber trägt. Mit dem Gesetz soll auch der Ausbau schneller Internetverbindungen auf dem Land vorangetrieben werden.

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Hier hatte es Änderungswünsche der Bundesländer gegeben. Deshalb war das Gesetz im Vermittlungsausschuss gelandet. Die Regelungen zu den Warteschleifen waren hingegen unstrittig. (dpa)

ursprünglicher Gesetzentwurf

Beschlussempfehlung des Bundestags

Kompromiss des Vermittlungsausschusses

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