Im Kampf um die Gunst der Nutzer setzen jetzt auch die VZ-Netzwerke auf «Check-Ins» am jeweiligen Aufenthaltsort - und tun sich dafür mit dem deutschen Anbieter Friendticker zusammen.
Sogenannte ortsbezogene Dienste gelten als ein heißer Trend im Web 2.0, auch weil damit neue Möglichkeiten für Werbung verbunden sind. Die Partnerschaft sei für die VZ-Gruppe «ein entscheidender Baustein der Werbemöglichkeiten für den lokalen Handel», betonte Firmenchef Clemens Riedl am Dienstag.
Mit einem «Check-In» teilt ein Nutzer seinen Freunden mit, wo er sich gerade aufhält. Der große VZ-Rivale Facebook legte einen eigenen Dienst unter dem Namen Facebook Places auf, daneben gibt es auch auf die Eincheck-Angebote spezialisierte Angebote wie Foursquare, Gowalla oder eben Friendticker.
«Für uns bedeutet diese Partnerschaft natürlich einen großen Reichweitensprung, über den wir uns sehr freuen», sagte Friedticker-Chef Florian Resatsch. Die VZ-Netzwerke (studiVZ, meinVZ, schülerVZ) hatten Anfang des Jahres mehr als 17,4 Millionen registrierte Mitglieder. (dpa)
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