Samstag, 25. Oktober 2014

01. Februar 2013 13:55 Uhr

Internet

eBook.de verkauft mehr digitale als gedruckte Bücher

Der deutsche Online-Buchhändler eBook.de hat im vergangenen Jahr erstmals mehr digitale als gedruckte Bücher abgesetzt. 53 Prozent der verkauften Titel seien Digitalversionen gewesen, sagte Geschäftsführer Per Dahlheimer der dpa.

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Geschäftsführer Per Dalheimer vor dem neuen Markenlogo von eBook.de. Foto: obs/Libri.de Internet GmbH dpa

Dabei sei die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr besonders umsatzstark gewesen. «Das liegt daran, dass die Leute dann ihre E-Reader auspacken und ausprobieren» sagte Dahlheimer.

Der Onlinehändler Amazon hatte bereits vor knapp zwei Jahren verkündet, mehr digitale als gedruckte Bücher zu verkaufen. Amazon führt den Markt der E-Books mit seinem Kindle-Gerät sowie Apps für Tablet Computer wie das iPad oder Android-Tablets an.

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Ganz oben auf der Hitliste der digitalen Bücher bei eBook.de stand der Roman «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand» von Jonas Jonasson. Darauf folgten zwei Dreiteiler: Die schlüpfrigen Sexgeschichten der «Shades of Grey»-Serie und die surrealen Abenteuer der Panem-Trilogie. Die Firma hat nach eigenen Angaben 668 000 Titel im Angebot.

Beim Verkauf von Lesegeräten für die elektronischen Bücher arbeitet eBook.de mit Sony zusammen. Die verkauften Titel lassen sich allerdings auch mit einigen anderen Lesegeräten öffnen, darunter auch iPads und Tablets mit dem Google-System Android. Das 1999 gegründete Unternehmen, bisher unter dem Namen Libri.de bekannt, benannte seine Webseite im Oktober 2012 zu eBook.de um. (dpa)

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