Mittwoch, 28. Juni 2017

13:05 Uhr

Apple News-Blog

iPhone 8 News: Apple kauft Konkurrenz wohl die Speicherchips weg

Das iPhone 8, das im September erwartet wird, ist offenbar wasserdicht und kann kabellos geladen werden. Im News-Blog erfahren Sie auch Neuigkeiten zu anderen Apple-Produkten.

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iPhone 8: Alles über Release und Funktionen

22. Juni: Speicherchips: Apple kauft wohl alle Reserven auf

Regelmäßig ist das iPhone zum Verkaufsstart ausverkauft. Um dem entgegen zu wirken produziert Apple seine Smartphones in möglichst hoher Stückzahl. Das hat der Nachrichtenagentur Reuters zufolge allerdings einen Effekt auf andere Smartphone-Hersteller: Dem restlichen Markt gehen die Speicherchips aus. Weil beim Speicher wohl ein Nadelöhr droht, sind die großen Hersteller dazu übergegangen, bereits vor der anlaufenden Produktion mit hohen Preisen den Markt leer zu kaufen, um dann im eigenen Lager genug Nachschub zu haben. Allein Apple kauft Analysten zufolge 18 Prozent aller Speicherchips. Der Hersteller Huawei war Reuters zufolge deshalb gezwungen, Speicherchips der alten und weniger fortschrittlichen Generation zu verbauen - und erntete Kritik von den Kunden. Huawei selbst kommentierte das gegenüber Reuters nicht.

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21. Juni: Bilder neuer Schutzhüllen aufgetaucht

In sozialen Netzwerken sind Bilder aufgetaucht von angeblichen Schutzhüllen des neuen iPhone 8. Sollten die Schutzhüllen echt sein, könnte das iPhone 8 extrem dünn sein. Grund dafür wäre, dass das neue Smartphone-Modell Apple fast keinen Rahmen mehr besitzt. Auch die Gerüchte, es könnte keinen Home-Button mehr geben, verdichten sich danach. Im Netz wird außerdem spekuliert, das iPhone 8 könnte einen neuen Namen bekommen: Es könnte anlässlich der Markteinführung des ersten iPhone-Modells vor zehn Jahren "Apple Decade Edition" heißen.

16. Juni: iPhone 8 offenbar wasserdicht und mit kabelloser Ladefunktion

Die japanische Website Nikkei Asian Review berichtete jüngst von einem Treffen, bei dem einer der Apple-Zulieferer weitere Funktionen des neuen iPhone 8 verriet. So wurde zunächst über Tests für das iPhone 8 gesprochen, die sich im Vergleich zu Tests mit vorherigen iPhones grundsätzlich zwar nicht verändert hätten. Allerdings hätten neue Features wie die kabellose Ladefunktion oder auch die Wasserdichte des neuen Apple-Geräts im Testprozess einige kleine Veränderungen gefordert. Wie gewohnt hüllt sich Apple selbst in Schweigen und bestätigt derlei Aussagen nicht offiziell.

12. Juni: Samsung produziert offenbar Displays für iPhone 8

Das erwartete Release-Datum des iPhone 8 im September rückt immer näher. Nun soll laut digitimes auch die Produktion des neuen iPhones begonnen haben. Ausgerechnet Apples stärkster Konkurrent Samsung soll demnach die 80 Millionen OLED-Displays produzieren, die offenbar für die Herstellung des iPhone 8 benötigt werden.

Der Website zufolge plant Samsung bei der zu produzierenden Menge außerdem einen Puffer ein, falls die Menge nachträglich nach oben korrigiert werden sollte. Das iPhone 8, das wohl mit einer Display-Größe von 4,7- und 5,5-Zoll erscheinen soll, ist also zumindest in seinen Bestandteilen kein reines Apple-Produkt.

6. Juni: Apple will mit HomePod mehr Platz im Haushalt erobern

Apple will sich mit einem vernetzten Lautsprecher tiefer im Alltag der Nutzer verankern. In das Gerät mit dem Namen HomePod ist die vom iPhone bekannte Assistenzsoftware Siri integriert. Mit dem Lautsprecher will Apple sowohl Hifi-Anbietern als auch Internet-Rivalen wie Amazon und Google Konkurrenz machen. Das Gerät wird zusätzlich zur Musikwiedergabe Fragen beantworten, Aufgaben in verbundenen Apps erfüllen oder auf Sprachbefehl vernetzte Technik im Haushalt steuern können.

Der Apple-Lautsprecher soll auch seine Position im Raum erkennen und den Klang daran anpassen. Bei Konkurrenten wie dem Multiroom-Spezialisten Sonos muss man dafür ein Einstellungs-Programm durchlaufen lassen. "Wenn Leute ihn hören, werden sie von der Qualität des Sounds schockiert sein", sagte Apple-Chef Tim Cook in einem TV-Interview des Finanzdienstes Bloomberg zu dem Lautsprecher. Das Technologieblog "The Verge" bescheinigte dem HomePod nach einer ersten Hörprobe einen "wirklich guten" Klang.

Der Apple-Lautsprecher wird mit 349 Dollar deutlich teurer als Amazons "Echo" mit 179 Dollar und Googles Konkurrenzgerät "Home" mit 129 Dollar. Ob er sich bei diesem Preis wirklich in normale Haushalte integrieren lässt, bleibt abzuwarten. Der HomePod wird im Dezember zunächst in den USA, Großbritannien und Australien auf den Markt kommen. Der Start in weiteren Ländern ist für kommendes Jahr geplant.

Es ist die zweite neue Produktkategorie, in die Apple seit dem Tod von Mitgründer Steve Jobs 2011 vorstößt. Die erste war die Computer-Uhr Apple Watch im Jahr 2015. Unter den vielen Ankündigungen der WWDC hob Apple immer wieder den Einsatz künstlicher Intelligenz und selbstlernender Maschinen hervor - wie zuletzt unter anderem auch Google.

Apple Watch soll nützlicher und natürlicher werden

So gibt es für die Computer-Uhr Apple Watch künftig ein Siri-Zifferblatt, das automatisch die gerade benötigte Information anzeigen soll. Damit könnte Apple die Uhr nützlicher als bisher machen - die künstliche Intelligenz hinter der Funktion muss aber auch die richtigen Daten präsentieren.

Siri bekommt ein Upgrade mit natürlicherer Sprache und soll sich auch besser auf den einzelnen Nutzer einstellen können. Gelernt wird zwar weiterhin auf dem Gerät - aber die Ergebnisse werden künftig übergreifend synchronisiert. Die Daten blieben dabei gesichert und könnten nur von den Geräten eines Nutzers abgerufen werden, betonte Apple-Manager Craig Federighi. Die Foto-App wird mit neuen Effekten aufgebessert, hinter denen ebenfalls lernende Maschinen stecken.

5. Juni: Apple fordert mit vernetztem Lautsprecher Amazon und Google heraus

Apple steigt ins Geschäft mit vernetzten Lautsprechern ein. Der iPhone-Konzern kündigte am Montag ein Gerät mit dem Namen HomePod an, in dem auch die Assistenzsoftware Siri integriert ist. Der Lautsprecher hat die Form eines Zylinders. In der Mitte steckt ein Tieftöner für den Bass. Sieben im Kreis angeordnete Hochtöner sollen für räumlichen Sound sorgen. Mit Siri kann man sich mit Hilfe eines Systems aus sechs Mikrofonen unterhalten. Die Kommunikation mit den Apple-Servern laufe verschlüsselt und mit Anonymisierung für mehr Datenschutz, betonte Marketingchef Phil Schiller.

Ein solches Gerät war von Apple nach diversen Medienberichten bereits erwartet worden. Amazon und Google kamen Apple in diesem Markt mit ihren vernetzten Lautsprechern zuvor. 

Einige Konkurrenten wie Sonos seien gut darin, Musik drahtlos in verschiedene Räume zu bringen, bauten aber keine smarten Lautsprecher, sagte Schiller. Andere wie Amazon mit seinem Modell "Echo" und der Assistentin Alexa verkauften zwar smarte Geräte, böten aber nur eine mittelmäßige Soundqualität. Apple wolle beides miteinander verbinden und die Musiknutzung zuhause "revolutionieren", wie einst unterwegs mit dem iPod-Player, versprach Schiller.

Der Apple-Lautsprecher wird im Dezember zum Preis von 349 Dollar zunächst in den USA, Großbritannien und Australien auf den Markt kommen. Der Start in weiteren Ländern ist für kommendes Jahr geplant.

26. Mai: Dummy des iPhone 8 hat offenbar keinen Homebutton

Ein auf Twitter verbreitetes Video zeigt einen Dummy des neuen iPhone 8. Einen physischen Homebutton hat das neue Modell des Apple-Smartphones offenbar nicht. Zuletzt war darüber gerätselt worden, ob das iPhone 8 einen Fingerabdrucksensor für die Touch-ID im Bildschirm - womöglich auch auf der Rückseite - integriert haben wird.

 

23. Mai: Erste Hinweise zur Größe des iPhone 8

In Fachkreisen kursieren nun erste Gerüchte über die Größe des iPhone 8: Sei es durch eine Gussform oder anhand von Schutzhüllen für das neue iPhone - Experten schätzen, dass das iPhone 8 etwas kleiner als das iPhone 7 und somit deutlich kleiner als das iPhone 7 Plus sein wird.

18. Mai: Liegt der Preis des iPhone 8 bei 1000 Euro?

Nicht nur zu der neuen Technik beim iPhone 8, sondern auch zum Preis des Handys gibt es zahlreiche Gerüchte. So erwarten Experten, dass das iPhone 8, das im September vorgestellt werden soll, um die 1000 Dollar kostet.

15. Mai: Randloses Display beim iPhone 8?

Neue Gerüchte um das Aussehen des iPhone 8: Der Twitter-Nutzer "@onleaks", der in der Vergangenheit immer wieder Vorabinformationen zum iPhone veröffentlichte, zeigt angebliche 3D-Modelle des iPhone 8. Auf dem Video ist ein randloses Display mit gebogenem Glas zu sehen, dafür aber kein Home-Button.

9. Mai: Economic Daily News: iPhone 8 soll im Herbst erscheinen

Zum Release des iPhone 8 gibt es viele Gerüchte. Manche Insider berichten, dass er durch Probleme der Zulieferer erst 2018 erscheinen können. Die chinesische Zeitung Economic Daily News widerspricht dem jetzt in einem aktuellen Bericht, der DigiTimes vorliegt.

Demnach liege die Produktion im Zeitplan. Es spreche nichts dagegen, dass das iPhone 8 wie die Vorgängermodelle im September vorgestellt und weniger später in den Handel gebracht werde.

5. Mai: Marktforscher: Apple Watch erobert Spitzenplatz bei Wearables

Apple hat laut Marktforschern mit der zweiten Generation seiner Computer-Uhr den Spitzenplatz im Geschäft mit sogenannten Wearables erobert - vernetzter Technik, die man direkt am Körper trägt. Nach Berechnungen von Strategy Analytics wurde die Apple Watch im vergangenen Quartal 3,5 Millionen Mal verkauft. Damit habe der iPhone-Konzern den chinesischen Smartphone-Spezialisten Xiaomi überholt, der auf 3,4 Millionen abgesetzte Fitness-Bänder kam. Der Branchenvorreiter und frühere Wearables-Marktführer Fitbit habe 2,9 Millionen seiner Fitness-Bänder und Sportuhren verkauft.

Experten sind sich uneins, ob Fitness-Bänder und Computer-Uhren in dem Markt nebeneinander existieren werden - oder ob sich die Smartwatches mit ihrer Funktionsvielfalt trotz des höheren Preises durchsetzen werden. Zuletzt steigerte Apple den Absatz seiner Watch, während die Fitbit-Verkäufe absackten.

3. Mai: Apple steigert Umsatz und Gewinn trotz Rückgangs bei iPhone-Absatz

Die iPhone-Verkäufe sind im vergangenen Quartal zur Überraschung der Wall Street leicht gesunken, aber Apple hat trotzdem mehr Geld verdient. Den Ausschlag dafür gab unter anderem der Erfolg des größeren und teureren iPhone 7 Plus, bei dem Apple selbst die Nachfrage unterschätzt hatte. Mit einem abermaligen Milliardengewinn sitzt Apple jetzt auf einem Geldberg von mehr als einer Viertel-Billion Dollar.

Apple verkaufte knapp 50,8 Millionen iPhones nach rund 51,2 Millionen vor einem Jahr. Analysten hatten stattdessen ein ebenfalls leichtes Plus auf gut 52 Millionen Geräte erwartet. Apple-Chef Tim Cook führte den Rückgang unter anderem auf frühe und ausführliche Berichte über die nächste iPhone-Generation zurück, mit der für Herbst gerechnet wird. Von Apple wird dann ein neues iPhone-Design erwartet, nachdem die Geräte sich seit Herbst 2014 äußerlich kaum verändert haben. Außerdem dürfte das neue Modell - ähnlich wie Samsungs jüngstes Galaxy S8 - ein größeres Display bei gleicher Gehäuse-Größe bekommen.

Zugleich legte trotz des Absatz-Rückgangs der iPhone-Umsatz von 32,86 auf 33,25 Milliarden Dollar zu. Das lag daran, dass sich mehr Käufer für das iPhone 7 Plus entschieden. Insgesamt verdiente Apple in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal 11,03 Milliarden Dollar, ein Plus von 4,8 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz erreichte nach einem Plus von 4,6 Prozent knapp 53,9 Milliarden Dollar.

 

Erscheint das iPhone 8 erst 2018?

Zum iPhone 8 gibt es schon viele Gerüchte. So soll es beispielsweise Stereo-Sound bieten und einen Fingerabdrucksensor unter dem OLED-Display bieten. Auch zum Release gibt es schon viele Spekulationen.

Mehrere Insider wie der Analyst Andy Hargreaves von Pacific Crest Securities wollen erfahren haben, dass einige Zulieferer Probleme haben. Dadurch sei der der übliche Herbst-Release des neuen Modells in Gefahr. Das iPhone 8 könne somit erst 2018 erscheinen.

AZ, dpa, afp

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