Montag, 23. Oktober 2017

22. Oktober 2017 13:30 Uhr

Apple

iPhone X: Apple muss um Markennamen "Animoji" kämpfen

Die animierten Emoji sind eine auffällige Neuerung beim anstehenden iPhone X. Doch ihr Name "Animoji" beschert Apple nun einen Gerichtstermin. Mehr dazu im Apple-Newsblog.

i

iPhone 8 (Plus) und iPhone X: News zu Release und Funktionen

21. Oktober: Apple muss um den Markennamen "Animoji" kämpfen

Apple muss um den Namen der neuen animierten Emoji bei seinem kommenden iPhone X vor Gericht kämpfen. Ein in Japan lebender amerikanischer App-Entwickler wirft dem Konzern in einer Klage vor, seine Rechte auf den Markennamen "Animoji" zu verletzen. So heißt die iPhone-Funktion, bei der Nutzer Sprachnachrichten mit animierten 3D-Emoji verschicken können, die dabei exakt ihre Mimik nachahmen. Apple nutzt dafür das Gesichtserkennungs-System, mit dem man das neue Telefon auch entsperren kann.

ANZEIGE

Der Software-Entwickler will vor Gericht auch eine einstweilige Verfügung durchsetzen, mit der Apple die weitere Nutzung des Namens "Animoji" untersagt werden soll. Er hatte den Markennamen der Klage zufolge 2014 angemeldet und im Frühjahr 2015 die Rechte dafür zugesprochen bekommen. Seine "Animoji"-App mit einfachen animierten Emoji-Symbolen sei insgesamt 18 000 Mal heruntergeladen worden, davon 5000 Mal in den USA. 

Im Sommer habe er mehrere Angebote bekommen, die Namensrechte zu verkaufen, von Firmen wie "The Emoji Law Group LLC", erklärte der Entwickler. Er glaube, dass Apple dahinter gesteckt habe, lieferte aber keine Belege dafür. Der Konzern tarnt sich bei Markennamen oft hinter beauftragten Firmen, um seine Pläne vor einer offiziellen Vorstellung geheim zu halten oder um einen Kaufpreis nicht in die Höhe zu treiben. 

Einen Tag vor dem Event im September, bei dem das iPhone X vorgestellt wurde, habe Apple dann die Annullierung seiner Rechte auf den "Animoji"-Namen beantragt, erklärte der Entwickler. Der Grund: Seine Firma Emonster Inc., auf die der Markenname registriert wurde, habe zu dem Zeitpunkt nicht mehr existiert. Er spricht von einem Formfehler und wollte die Registrierung auf seine aktuelle japanische Firma Emonster kk umändern - das sei aber wegen des Apple-Antrags nicht mehr möglich gewesen.

20. Oktober: Kein LTE für die Apple Watch 3 in China

In China muss der US-Konzern Apple einen Rückschlag bei seiner neuen Smartwatch, die Apple Watch 3, hinnehmen. Mitarbeiter des Konzern in Peking bestätigten der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, dass die Uhr derzeit keine Mobilfunkverbindung herstellen könne, womit eine wichtige Neuerungen der Apple Watch 3 nicht mehr funktioniert. 

Anders als seine Vorgängermodelle verfügt das Gerät über einen LTE-Chip sowie eine fest verbaute eSIM. Wird die LTE-Verbindung aktiviert, kann man mit der Smartwatch auch ohne direkte Verbindung zum iPhone telefonieren und auf das Internet zuzugreifen. Diese Funktion muss jedoch von örtlichen Netzbetreibern unterstützt und freigeschaltet werden - was in China nun nicht mehr möglich scheint. In Deutschland können bislang exklusiv Kunden der Deutschen Telekom diese Funktion nutzen. Die Apple Watch 3 wird von Apple allerdings auch ohne LTE-Option angeboten.

Apple steht auf seinem zweitwichtigsten Markt China schon länger unter Druck und verliert Marktanteile. Der Konzern wurde von den Aufsichtsbehörden gezwungen, sein Online-Buch- und Film-Angebote zu sperren. Zuletzt löschte der Konzern auf Druck der Behörden auch so genannte VPN-Programme aus seinem chinesischen Apple-Store, mit denen die Internetsperren des Landes umgangen werden können.

19. Oktober: Google will iPhone-Gmail-App erweitern

Google will die iPhone-Gmail-App für andere E-Mail-Anbieter öffnen. Nutzer können dann über die App auch ihre Mail-Konten von Yahoo, Microsoft oder anderen Diensten nutzen. Wer sich dafür interessiert, kann derzeit schon an einem Beta-Test für die neue Funktion teilnehmen. Dazu muss man sich nur mit seiner Gmail-Adresse auf einer Google-Seite anmelden - und ein mobiles Apple-Gerät besitzen, auf dem mindestens iOS 10 läuft. Wann genau das neue Feature fester Bestandteil der regulären App wird, ist noch nicht bekannt.

17. Oktober: iPhone X - Bisher wohl nur wenige Smartphones gefertigt

In knapp zwei Wochen soll die Vorbestellung für das iPhone X beginnen, nämlich am 27. Oktober. Doch Medienberichte lassen befürchten, dass Apple bisher deutlich weniger Produkte angefertigt hat, als bei früheren Modellereihen. So berichtet unter anderem "Mac & i", dass erste Lieferungen des chinesischen Auftragsfertigers Foxconn auf dem Weg seien - allerdings eben nur 46.500 Stück, womit die Zahl der neuen Spitzengeräte von iPhone zunächst äußerst gering ist. Schon länger ist vermutet worden, dass es aufgrund der komplizierten Gesichtserkennung des iPhone X zu erheblichen Lieferengpassen kommen könnte.

15. Oktober: Chipkonzern Qualcomm will iPhone-Produktion in China stoppen

Qualcomm habe entsprechende Klagen bei einem auf geistiges Eigentum spezialisierten Gericht in China eingereicht. Das sagte eine Sprecherin dem Finanzdienst Bloomberg am Wochenende. "Apple nutzt von Qualcomm erfundene Technologien, ohne dafür zu bezahlen", erklärte sie.

Der Chipkonzern führt dabei drei Patente ins Feld, bei denen es um die Regulierung des Stromverbrauchs sowie um Apples "Force-Touch"-Technologie geht, bei der ein Touchscreen die Stärke des Fingerdrucks erkennen kann.

Die Patente gehören nicht zum Grundstock technischer Standards und das lässt Qualcomm freiere Hand - Forderung nach Verkaufsverboten auf Basis von Standard-Patenten können für Probleme mit Regulierungsbehörden sorgen. Ein Apple-Sprecher erklärte: "In den vielen Jahren unserer Verhandlungen mit Qualcomm ist über diese Patente nie gesprochen worden." Er zeigte sich sicher, dass der Vorstoß von Qualcomm vor Gericht scheitern werde.

Das Qualcomm-Geschäft hat zwei Säulen. Der Konzern ist einer der größten Anbieter von Chips für Smartphones und verkauft zugleich Patentlizenzen auf verschiedenste Technologie. Der erste Bereich bringt mehr Umsatz und der zweite einen Großteil der Gewinne.

Apple stört sich daran, dass Qualcomm für Patentlizenzen einen prozentualen Anteil vom gesamten Gerätepreis verlangt. Das sei unfair, argumentiert der iPhone-Konzern, weil die höheren Preise auf hauseigene Technologien zurückgingen.

Qualcomm kontert zum einen, das sei die übliche Art in der Industrie, die Patentgebühren zu berechnen. Zum anderen startete der Chip-Spezialist eine globale Werbekampagne, um zu zeigen, dass in Apple-Geräten noch viele andere seiner Technologien steckten. Die Unternehmen haben sich gegenseitig verklagt und Qualcomm versucht bereits, die Einfuhr von iPhones in die USA verbieten zu lassen.

12. Oktober: Apple stellt Bugfix-Update iOS 11.0.3 bereit

Apple hat zum dritten Mal ein Bugfix-Update für das erst am 19. September erschienene iPhone-Betriebssystem iOS 11.0 veröffentlicht. Seit Mittwochabend können Nutzer das Update herunterladen. Die Webseite "Mac & i" berichtet, dass das Update sehr groß sein kann und ein Problem beheben soll, das offenbar bei mehreren iPhone 7 und iPhone 7 Plus-Geräten zu einer Blockade des akustischen und haptischen Feedbacks geführt hatte.

Zudem soll Apple in der Erklärung zu iOS 11.0.3 davor warnen, Ersatzdisplays von Drittanbietern in iPhones einbauen zulassen. Diese könnten demnacht die visuelle Qualität vermindern oder zu Problemen mit der Touch-Funktion führen. Auf der Webseite von Apple wird zu dem Update des Betriebssystems nur erklärt, dass die Sicherheitsinhalte von iOS 11 mit dem Bugfix-Update aktualisiert würden.

11. Oktober: Apple startet eigene Serie mit Steven Spielberg

Nun zieht auch Apple mit: Das Wall Street Journal  berichtete am Dienstag, dass der Konzern mit Star-Regisseur Steven Spielberg eine Serie produziere. Dessen Produktionsfirma Amblin Television werde eine Neuauflage der TV-Serie "Unglaubliche Geschichten" aus den 1980er Jahren drehen. Spielberg, der für dutzende Blockbuster wie "Star Wars" oder "E.T." bekannt ist, werde wahrscheinlich unter den Produzenten der zehn neuen Folgen sein, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Die Serie mit dem Originaltitel "Amazing Stories" drehte sich um Science-Fiction und Horror-Geschichten. Mit an Bord ist auch der Unterhaltungskonzern NBC Universal, bei dessen TV-Sender sie in der 80er Jahren lief.

Apple will - ähnlich wie etwa Netflix oder Amazon - seine Angebote mit exklusiven Videoinhalten attraktiver für die Nutzer machen. Der iPhone-Konzern engagierte dafür zwei ranghohe Manager von Sonys Fernsehstudios, die unter anderem hinter Serien-Hits wie "Breaking Bad" standen. Medienberichten zufolge stellte Apple für die Video-Offensive eine Milliarde Dollar zurück.

10. Oktober:  iPhone X mit dynamischem Wallpaper?

Im Netz kursieren aktuell einige Fotos, die offenbar das iPhone X zeigen. Der offizielle Verkaufsstart beginnt zwar erst im November, doch schon jetzt lechzen Apple-Fans nach Informationen rund um das neue Apple-Flaggschiff.

Die neuesten Bilder und Videos zeigen ein dynamisches Wallpaper: Der Hintergrund ist schwarz, einige rote Blasen sind auf darauf abgebildet, die sich bei jeder Handbewegung des Besitzers mitbewegen.

9. Oktober: Superzyklus für iPhone X erst für 2018 erwartet

Ersten Prognosen zufolge wird der Superzyklus, also die deutlich gesteigerten Verkaufszahlen dank der Neuerscheinungen, erst im kommenden Jahr erwartet. Zu diesem Urteil kommt Apple-Experte Ming-Ching Kuo, wie unter anderem die Webseite Apfelpage berichtet. Entgegen den bisherigen Prognosen soll der Superzyklus im Jahre 2017 noch nicht eintreten - dies könnte nicht zuletzt daran liegen, dass das iPhone X nicht vor November erscheinen wird.

Zudem schätzen Experten, dass zunächst nur eine geringe Anzahl an iPhone X verkäuflich sein werden. Grund dafür sollen die aufwendigen Produktionsprozesse der OLED-Displays, die im neuen iPhone verarbeitet sind. Einen deutlichen Aufschwung der Verkaufszahlen sieht Kuo daher erst im kommenden Jahr. 2017 sollen insgesamt bis zu 220 Millionen iPhones verkauft werden.

6. Oktober: Apple veröffentlicht Software-Update WatchOS 4.0.1 für LTE-Uhr

Erst kürzlich veröffentlichte Apple die neuen iPhone-Modelle - schon folgen die ersten Updates. Dasselbe gilt auch für die erste Computer-Uhr mit LTE-Anschluss: Apple hat nun ein Software-Update veröffentlicht, das die Verbindungsprobleme im Mobilfunk-Betrieb beheben soll.

Laut Apple sollen Schwierigkeiten entstanden sein, da sich die Uhr zum Teil automatisch in zuvor von einem Nutzer besuchte WLAN-Hotspots - zum Beispiel in Kaffees, Geschäften oder Hotels - einzuwählen versuchte. Diese Netzwerke erfordern aber oft noch eine Bestätigung vom Nutzer. Das ist bei der Apple Watch nicht vorgesehen - und damit steckte sie in einem WLAN ohne Internet-Verbindung fest. Das Update auf die WatchOS-Version 4.0.1 behebe diesen Fehler, erklärte Apple.

iPhone 8 hat offenbar Probleme mit kabellosem Laden

Die kabellose Ladefunktion des iPhone 8 (Plus) funktioniert offenbar nicht immer reibungslos. Apple selbst räumt ein, dass schon ein leichtes Vibrieren wie etwa beim Eingang einer Nachricht den Ladevorgang unterbrechen kann.

Auf seiner Support-Webseite rät der Konzern daher dazu, den Vibrationsmodus auszuschalten, sollte die kabellose Ladefunktion des Öfteren Mängel aufweisen. Außerdem sei es wichtig, das iPhone exakt mittig auf der Ladefläche zu positionieren. Apple reagiert damit auf eine Reihe von Beschwerden, die Nutzer des iPhone 8 und iPhone 8 Plus bezüglich des Ladevorgangs geäußert hatten.

5. Oktober: iPhone 8 und iPhone 8 Plus bei Stiftung Warentest: Samsung-Akkus sind besser

Nachdem das iPhone 8 (Plus) nun seit einigen Wochen auf dem Markt ist, hat sich auch die Stiftung Warentest eingehend mit dem neuen Smartphone beschäftigt. Dabei wurden nicht nur die üblichen Kritikpunkte wie Kameraqualität und Stabilität getestet, sondern auch neue Funktionen wie das kabellose Laden auf Herz und Nieren geprüft.

In einem Video der Stiftung Warentest werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst: Die Kamera des iPhone 8 Plus ist ein wenig besser als die des Konkurrenten Samsung Galaxy Note 8, auch die 4K-Video-Auflösung punktet bei den Testern. Die Akkulaufzeit enttäuscht allerdings, bleiben iPhone 8 und 8 Plus doch deutlich hinter den Samsung-Mitstreitern zurück.

4. Oktober: Schon wieder ein Update - Apple veröffentlicht iOS 11.0.2

Nur wenige Tage nach dem Release von iOS 11 schiebt Apple das nächste Update hinterher. Die Version 11.0.1. wurde am Dienstagabend für iPhone (ab 5s), iPad Air und iPod Touch der sechsten Generation bereitgestellt. Nach Unternehmensangaben wurden Fehler behoben und die Performance verbessert - genauere Informationen zu dem Update gibt es aber nicht.

Medienberichten zufolge konzentrieren sich die Veränderungen auf die Kamera und die Foto-App. Außerdem gebe es Verbesserungen bei iMessage, im Dateisystem und dem Homescreen-Prozess Springboard.

EU-Kommission bringt Irland wegen Apple-Milliarden vor Gericht

Im Streit um Steuervorteile für den US-Technologiekonzern Apple in Irland schalten die Wettbewerbshüter der EU den Europäischen Gerichtshof ein. Irland müsse die rechtswidrige Beihilfe von bis zu 13 Milliarden Euro plus Zinsen so schnell wie möglich eintreiben, sagte EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel.

3. Oktober: Verdient Samsung am iPhone X mehr als am Galaxy S8?

Verdient Samsung an Apples iPhone X mehr Geld als am eigenen Top-Smartphone Galaxy S8? Das Wall Street Journal berichtet, dass der Konzern am Top-Smartphone des Konkurrenten in 20 Monaten vier Milliarden Dollar mehr Umsatz macht als am eigenen. Pro verkauftem iPhone X verdient Samsung demnach 110 Dollar, pro verkauftem Galaxy S8 202 Dollar. Wie kommt es aber dann zu dem Unterschied? Marktforscher erwarten, dass Apple 130 Millionen Stück seines Smartphones absetzt, während es bei Samsung lediglich 50 Millionen im gleichen Zeitraum sein werden.

Samsung verdient am Handy des Konkurrenten Geld, da es exklusiv den AMOLED-Display herstellt, der in Apples Handy verbaut ist. Und diesen lassen sich die Koreaner gut bezahlen. Anscheinend werde Apple bei Samsung deshalb hinter vorgehaltener Hand "lovely opponent", zu deutsch "netter Gegner", genannt.

Hat das iPhone 8 ein Batterieproblem?

Während viele Apple-Fans dem Verkaufsstart des iPhone X im November entgegenfiebern, steht Apple selbst vor einem Problem: Zwei Nutzern ist das iPhone 8 offenbar geplatzt, wie unter anderem die taiwanische Apple Daily berichtet.. Wie die Fotos eines Twitter-Beitrags chinesischer Medien zeigen, ist das Display zwar nicht gesprungen, jedoch deutlich gebogen. Der Touchscreen soll sich dabei aus dem Gehäuse gelöst haben. Apple geht beiden Fällen nach. Denkbar wäre ein Aufblähen der Batterie, aktuell kann Apple jedoch noch keine genaue Begründung für die aufgeplatzten iPhones geben.

2. Oktober: iPhone X bekommt internationales Umwelt-Siegel

Erst im November wird das iPhone X im Handel erhältlich sein, doch schon vorab können sich potenzielle Käufer eines gewiss sein: Das iPhone X ist besonders umweltfreundlich, sowohl was die Verpackung, als auch was die verbauten technischen Teile angeht. Dafür wurde das Smartphone mit dem goldenen EPEAT-Siegel ausgezeichnet, das weltweit technischen Produkten verliehen wird. Dies gab Apple in einem Bericht bekannt.

29. September: Zeitungsbericht: Gesichtserkennung sorgt für Produktionsprobleme beim iPhone X

Das aufwendige System zur Gesichtserkennung im neuen iPhone X sorgt laut einem Zeitungsbericht für Probleme bei der Produktion von Apples neuem Top-Modell. Es habe sich herausgestellt, dass der Teil des "Face ID"-Systems, der 30.000 Infrarot-Punkte auf das Gesicht des Nutzers projiziert, schwieriger zu bauen sei als die entsprechende Leseeinheit, schrieb das Wall Street Journal am Mittwoch. Das habe zu Engpässen bei der Massenfertigung des iPhone X geführt, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Bisherigen unbestätigten Berichten zufolge wurde der Produktionsstart des iPhone X (wie die Zahl 10, nicht der Buchstabe X) bereits verzögert, weil Apple versucht habe, den bisherigen Fingerabdrucksensor direkt in das Display zu integrieren. Jetzt verzichtet Apple beim iPhone X ganz auf den Fingerabdruck-Scan und setzt komplett auf die Gesichtserkennung "Face ID". Dem "Wall Street Journal" zufolge trägt der Projektor den Codenamen "Romeo" und die Kamera "Juliet". Mit "Face ID" soll man - wie bisher über den Fingerabdruck - nicht nur das iPhone entsperren, sondern zum Beispiel auch Zahlungen freigeben können.

28. September: Apple: Daten für Gesichtserkennung verlassen nicht das iPhone X

Apple hat weitere Informationen zur Gesichtserkennung in seinem neuen iPhone X veröffentlicht und dabei die Sicherheit des Systems betont. So seien die dabei eingesetzten Daten verschlüsselt und nur für einen speziell abgesicherten Bereich des iPhone-Chips zugänglich. "Diese Daten verlassen nie das Gerät", betonte Apple in einem technischen Papier am Mittwoch. "Sie werden nicht an Apple geschickt und sind auch nicht Teil von Geräte-Backups."

Das System mit dem Namen "Face ID" projiziert ein Netz aus 30-000 Infrarot-Punkten auf das Gesicht des Nutzers. Sie werden dann von einer Kamera eingefangen und das Ergebnis im iPhone mit den vorhandenen Daten abgeblichen. Ähnlich wie beim Fingerabdruck arbeitet Apple dabei mit einer "mathematischen Stellvertretung" der Daten. Dabei wird jedes Mal abgeglichen, ob dieser vom System errechnete Wert mit dem identisch ist, der bei der Einrichtung des Telefons gespeichert wurde.

Damit sich Apples "Face ID" nicht durch Fotos austricksen lässt, wird ein Tiefenmodell des Gesichts erfasst. Zudem wird registriert, ob ein iPhone-Nutzer gerade zumindest kurz auf den Bildschirm schaut, damit zum Beispiel die Entsperrung des Telefons nicht bei schlafenden Menschen funktioniert. Das soll auch bei vielen Sonnenbrillen klappen, sowie mit "Hüten, Schals, Brillen, Kontaktlinsen". Da sich das Aussehen der Menschen mit Kosmetik oder Bartwuchs verändern kann, werden die im iPhone gespeicherten Daten gelegentlich aufgefrischt. Lange nicht mehr abgerufene Datensätze werden dabei nach einiger Zeit automatisch gelöscht.

Apple betont, dass die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers beim Einsatz von "Face ID" bei eins zu einer Million liege und das System damit noch sicherer sei als der bisherige Fingerabdruck-Scanner mit einem Verhältnis von 1 zu 50.000. Zugleich schränkt das Unternehmen ein, dass die Gesichtserkennung bei Zwillingen, ähnlich aussehenden Geschwistern oder Kindern im Alter unter 13 Jahren Fehler machen könne.

So kann man die Akkulaufzeit in iOS 11 verlängern

Mit einem neuen Betriebssystem kommen viele neue Funktionen - aber oft auch Probleme. Seit dem Erscheinen von iOS 11 vor rund einer Woche berichten viele Nutzer von einer geringeren Akkulaufzeit ihrer iPhones. Das kann damit zu tun haben, dass sie sich viel mit energieintensiven neuen Funktionen wie dem ARKit für veränderte Realität auseinandersetzen, schreibt der Experten-Blog 9to5mac.com.

Aber auch einige Einstellungen wurden mit dem neuen Betriebssystem für iPhones verändert. Wer etwa über das neue Kontrollzentrum WLAN und Bluetooth ausschaltet, trennt lediglich die aktiven Verbindungen. Wer WLAN und Bluetooth richtig ausschalten und damit Akku sparen will, muss das in der Einstellungs-App tun. Wer generell Energie auf dem Handy sparen will, sollte sich in den Einstellungen außerdem seinen Akkuverbrauch ansehen. Unter dem Menüpunkt Batterie lassen sich die Details der letzten 24 Stunden und der letzten 6 Tage ansehen. Tippt man die Uhr an, erscheinen noch genauere Daten. So kann man sehen, an welchen Stellen man unter Umständen Akku seines iPhones sparen kann.

Ebenfalls in den Einstellungen finden sich unter Allgemein die Hintergrundaktualisierungen des iPhone. Apps holen sich laufend Daten - auch das saugt am Akku. Wer eine App nicht benötigt, sollte auch die Hintergrundaktualisierungen abschalten. Unter Datenschutz/Ortungsdienste in den Einstellungen kann darüber hinaus das GPS ausgeschaltet werden, um Energie zu sparen. Auch hier kann man für die einzelnen Apps einstellen, welche davon in welcher Situation den Standort verwenden darf.

Lesen Sie ältere Apple-News hier.

i



Alle Infos zum Messenger-Dienst