Saisonbedingte Erhöhung von 2,1 auf 2,3 Prozent. Starke Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresmonat

Landkreis Die Arbeitslosenquote im Bereich der Arbeitsagentur Nordschwaben ist im Dezember jahreszeitlich bedingt von 2,0 auf 2,1 Prozent angestiegen. Mit 2660 Personen sind 100 Menschen mehr arbeitslos gemeldet, als im November. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es aber 729 Arbeitslose weniger. Leicht gestiegen ist die Arbeitslosenquote auch im Landkreis Dillingen. Hier waren im Dezember 1223 Personen und damit 50 mehr als im Vormonat arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent. Im Vormonat lag die Quote noch bei 2,1 Prozent, im Dezember 2010 noch um einen Prozentpunkt höher bei 3,1 Prozent. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass im Dezember 2010 die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Dezember 2011 um knapp ein Viertel höher war.
„Die Stimmung am Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth ist weiterhin sehr gut, der Anstieg der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte ist saisonbedingt“, sagt der operative Geschäftsführer Hans-Carol Roth. Das milde Wetter und die gefüllten Auftragsbücher bei den Baubetrieben hätten bisher zu keinen nennenswerten Entlassungen in den Außenberufen geführt. „Die Firmen nehmen das seit Jahren bewährte Saison-Kurzarbeitergeld in Anspruch, dadurch werden viele Mitarbeiter erst gar nicht arbeitslos.“ Der seit Monaten anwachsende Stellenbestand zeige deutlich, dass viele Firmen – gerade in den Metall und Elektroberufen – dringend Mitarbeiter suchten, interpretiert Roth.
Die Arbeitslosenquote der jungen Menschen (15 bis 25 Jahre) liege mit 1,3 Prozent unverändert weit unter der Arbeitslosenquote insgesamt. Die Quote der über 50-Jährigen dagegen liege mit 3,2 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt, die der über 55-Jährigen liegt sogar bei 4,2 Prozent. Dem gegenüber wurden wurden der Agentur für Arbeit in Donauwörth und den Geschäftsstellen in Dillingen und Nördlingen im Dezember 644 neue Stellenangebote zur Besetzung gemeldet. Der Stellenpool wuchs auf 1535 Angebote, das sind 32 mehr als im November und 566 mehr als vor einem Jahr. Von den 1535 Stellen sind 1426 für Vollzeit- und 109 für Teilzeitkräfte. Seit Jahresbeginn 2011 seien 7228 Stellenmeldungen eingegangen. Gegenüber 2010 ist das ein Zuwachs von insgesamt 32 Prozent.
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