Die Organisation eines „Tages der offenen Tür“, das war für Robert Röger immer das reizvollste. Da strömten schon mal 12000 Leute auf das Gelände von BSH in Dillingen. Die Vorbereitungen im Vorfeld, die mussten da absolut stimmen. Monate vorher stieg Robert Röger, bei BSH Jahrzehnte lang für die Organisation zuständig, in die Vorbereitungen ein. Zu klären, sagt er, habe es da vieles gegeben. Wie groß ist das Zelt? Wie wird aufgestuhlt? Was soll es zu Essen geben, wer liefert die Hüpfburg fürs Kinderprogramm und was muss die Feuerwehr an einem solchen Tag beachten? „Da müssen Sie halt im Vorfeld mit allen reden und gut auskommen“, sagt Röger. Daneben müsse man vor allem die internen Abläufe kennen. Und die kennt kaum einer wie Robert Röger.
Am 1. September 1969 begann der gebürtige Donaualtheimer seine Ausbildung bei Robert Bosch in Giengen. Ein Mitschüler aus dem Jahrgang über ihm hatte dort ein Jahr zuvor eine Ausbildung begonnen. „Er hat gesagt: Bewirb dich mal, dann können wir eine Fahrgemeinschaft machen.“ Von zwölf Bewerbern seien damals nur vier genommen worden. „Da war die Freude natürlich groß, dabei zu sein“, sagt Röger und lacht. Denn heute kämen auf einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann etwa 100 Bewerbungen. In Giengen begann Röger seine Ausbildung zum Industriekaufmann, nach der Bundeswehr wurde er Programmierer, damals ein völlig neues Feld.
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