Startseite
Icon Pfeil nach unten
Dillingen
Icon Pfeil nach unten
Holzheim
Icon Pfeil nach unten

Schwimmbad: Bald wird wieder fröhlich geplanscht

Schwimmbad

Bald wird wieder fröhlich geplanscht

  • |
  • |
  • |
    Noch liegt das Wasser ruhig da. Nach den Ferien werden Schüler die ersten Kopfsprünge machen. Ein Jahr wurde das Aschbergschwimmbad saniert.
    Noch liegt das Wasser ruhig da. Nach den Ferien werden Schüler die ersten Kopfsprünge machen. Ein Jahr wurde das Aschbergschwimmbad saniert. Foto: Merkle

    Weisingen Unter dem Estrich blubberte das Wasser und die Heizung war auch kaputt – fast 20 Jahre wurde die Sanierung des Schwimmbads in der Aschbergschule verschoben. Andere Projekte hatten Vorrang. Erst im Juni 2011 wurde der Umbau in Angriff genommen. Nach fast einem Jahr Bauzeit können die Schüler wieder in den warmen Fluten planschen. Doch bevor das sanierte Schwimmbecken am Sonntag feierlich eingeweiht wird, werden noch letzte Handgriffe ausgeführt und das Hallenbad auf Hochglanz poliert.

    830000 Euro hat der Schulverband in die Sanierung investiert. „Es hätte mehr werden können, wenn wir den Zeitplan nicht gestreckt hätten“, sagt der Vorsitzende des Schulverbandes Jürgen Kopriva.

    830000 Euro hat der Umbau gekostet

    Seit 1970 hat die Aschbergschule in Weisingen ein Schwimmbecken. Das zweite im ganzen Landkreis. „Es gab damals einige Unfälle in der Region. Da war es wichtig, dass die Kinder in der Schule Schwimmen lernen“, erklärt Erhard Friegel, Bürgermeister von Holzheim.

    Vergangenen Juni wurde das marode Becken bis auf den Rohbau zurückgebaut. Über 100 Löcher mussten in den Beton gebohrt werden, um die Durchströmrichtung zu korrigieren und das Becken auf den neusten Stand der Technik zu bringen. „Wir haben mit unserer neuen Ultrafiltrationsanlage jetzt medizinischen Standard“, erläutert Jürgen Kopriva. So würden jetzt nicht nur rund 80 Prozent Wasser, sondern auch jede Menge Chemie und Heizungskosten gespart. „Früher musste ich wöchentlich rund 80 Kubikmeter Wasser nachfüllen. Jetzt sind es nur noch rund 20“, erklärt Hausmeister Josef Reitenauer. Er kümmert sich um die Instandhaltung des Beckens. Mit dem Aschbergschwimmbad verbindet er Kindheitserinnerungen. Genau hier hat er in seiner Jugend selbst die ersten Schwimmversuche gemacht.

    Vor allem das Thema Sicherheit hatte der Schulverband beim Umbau der Halle fest im Blick. Lautsprecher, Unterwasserscheinwerfer und eine Bademeisterkabine wurden eingebaut, um die Sicherheit der Badegäste zu garantieren.

    Die 20 Klassen der Schule werden nach den Ferien das Schwimmbad in Betrieb nehmen. Und mit der farblich veränderbaren Deckenbeleuchtung werden sich auch die Schwimmkurse und Hobbysportler der Aschberggemeinden im neuen Hallenbad wohlfühlen. „Für die nächsten 40 Jahre sind wir jetzt gut gerüstet“, ist sich Kopriva sicher.

    Das Schwimmbad der Aschbergschule ist ab kommender Woche wieder jeden Mittwoch und Freitag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden