Mittwoch, 13. Dezember 2017

15. Dezember 2016 09:45 Uhr

Breitband

Bissingen liegt bald an der schnellen Datenautobahn

Die Gemeinde hat vom Finanzminister eine gute Nachricht bekommen.

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Gute Nachrichten für den Markt Bissingen: Im Finanzministerium in München konnten Bürgermeister Michael Holzinger (zweiter von links) und Breitbandpate Peter Sporer (zweiter von rechts) aus den Händen von Staatsminister Dr. Markus Söder (ganz links) und Staatssekretär Albert Füracker (ganz rechts) den Breitbandförderbescheid entgegennehmen. Davon profitiert in den kommenden beiden Jahren eine ganze Reihe von Orten im Kesseltal.
Foto: Staatsministerium der Finanzen

Keine Stadt und keine Gemeinde kommen mehr ohne eine schnelle Internetanbindung aus. Betriebe, Verwaltungen, Schulen und nicht zuletzt auch das Privatleben der meisten Bürger sind ohne einen Anschluss an die Datenautobahn nicht mehr denkbar.

Dies ist gerade auch in ländlich geprägten Regionen wie der Marktgemeinde Bissingen so, die sich seit der Gebietsreform aus ehemals 18 selbstständigen Gemeinden zusammensetzt. Umso mehr freuten sich Bürgermeister Michael Holzinger und Gemeinderatsmitglied Peter Sporer, der vor einigen Jahren die Aufgabe des sogenannten „Breitbandpaten“ im Rat übernahm, dass ihnen vor einigen Tagen im Bayerischen Staatsminsterium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in München der Breitbandförderbescheid für schnelles Internet an den Markt Bissingen überreicht wurde. Bissingen ist unter den 14 Kommunen aus dem Regierungsbezirk Schwaben die einzige Gemeinde im Landkreis Dillingen, die in dieser Tranche zum Zuge kam. Die Förderung des Freistaates wird gewährt für die Errichtung und den Betrieb einer Hochgeschwindigkeits-Breitbandinfrastruktur im Erschließungsgebiet des Marktes Bissingen. Zusammen mit einer Fachfirma wurden hier die bisher noch nicht erschlossenen Teilgebiete des Marktes nach Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit in fünf Lose eingeteilt. Begonnen werden soll die Erschließung mit den Ortsteilen Zoltingen, Hochdorf und Burgmagerbein, gefolgt vom Reimertshof und dem Leitenhof.

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In Los 3 stehen Fronhofen, Warnhofen, Gaishardt, Kesselostheim und Unterbissingen an. Danach folgen Thalheim, Diemantstein und Stillnau sowie Leiheim und Oberringingen. Bei einer Wirtschaftlichkeitslücke von knapp 865000 Euro erhält der Markt Bissingen eine staatliche Förderung in Höhe von 686880 Euro. Bürgermeister Michael Holzinger und Breitbandpate Peter Sporer dankten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Finanzstaatssekretär Albert Füracker für den gewährten Fördersatz in Höhe von 80 Prozent.

Die Fördersumme könne man gerade bei Markt Bissingen mit seinen vielen Dörfern und Weilern gut brauchen und sinnvoll für die Belange der Bürgerinnen und Bürger im oberen und unteren Kesseltal einsetzen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist laut Bürgermeister Holzinger bis Ende Dezember 2018 vorgesehen. Die entsprechenden Verträge sollen in Kürze unterzeichnet werden. (HER)

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