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07. Februar 2012 12:08 Uhr

Straße

Bund Naturschutz fordert eine Korridorsperrung für die B16

Ziel ist eine Entlastung vom Durchgangs-Schwerlastverkehr

Dillingen Die Kreisgruppe Dillingen des Bundes Naturschutz fordert die Sperrung der B16 für den Durchgangs-Schwerlastverkehr zwischen Donauwörth und Günzburg. Hierdurch sei eine sofortige Verkehrsentlastung für die betroffenen Bürger entlang der B16 möglich. Außerdem würden hierdurch, so Kreisvorsitzender Dieter Leippert in einer Pressemitteilung, die Verkehrssicherheit verbessert und die Verkehrsbehinderungen durch den Schwerlastverkehr deutlich verringert.

Deshalb werde der BN im Jahr 2012 für eine Korridorsperrung der B16 für den überregionalen Schwerlastverkehr kämpfen und hoffe auf eine breite Unterstützung aus der Gesellschaft und der Politik.

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„Es wird sich zeigen, wer es mit der Verkehrsentlastung der betroffenen Bürger ernst meint oder lediglich das Wohlergehen der Bau- und Transportwirtschaft im Sinn hat“, erklärte BN-Kreisvorsitzender Dieter Leippert.

Seine Forderung begründet der BN mit dem Hinweis, dass der Bau der B16-Ortsumgehung bei Dillingen sich über Jahre hinziehen werde und deshalb selbst bei einem Baubeginn in diesem Jahr das Problem des Schwerlastverkehrs für lange Zeit nicht gelöst sei. „Angesichts der Tatsache, dass die Dillinger B16-Umgehung über 30 Millionen Euro kosten soll, zeigen die nun in Aussicht gestellten drei Millionen. Euro für dieses Jahr und weitere sechs Millionen Euro für 2013, wie lange sich der Bau hinschleppen wird“, erklärte Leippert.

Deshalb würden vom Baubeginn der Dillinger Umgehungen zunächst nur die beteiligten Baufirmen profitieren, wobei eine Sperrung für auswärtige Lkw ab zwölf Tonnen sofort eine Entlastung herbeiführe. Noch schlechter stelle sich die Situation für Höchstädt, Schwenningen und Tapfheim dar. Denn die Planung der Höchstädter Umgehung stecke noch in den Anfängen, und für Schwenningen sowie Tapfheim sei sie im Grunde genommen nur angedacht.

Des Weiteren beobachten die Umweltschützer infolge der Korridorsperrungen im Ostalbkreis zwischen Nördlingen und der Autobahn A7, dass die Mautflüchtlinge auf der B16 deutlich zugenommen hätten. So gäbe es für einen Lkw-Fahrer, der aus Regensburg oder sogar Tschechien kommend in Richtung Ulm oder Stuttgart unterwegs sei, außer der Mautersparnis keinen Grund, die B16 zu befahren.

„Deshalb ist eine Sperrung der B16 für den Schwerlasttransitverkehr längst überfällig und die Zurückhaltung der Politik in dieser Frage für mich nicht nachvollziehbar“, so Leippert. (pm)

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