Montag, 11. Dezember 2017

23. September 2016 00:34 Uhr

Konzert

Das kleinste Festival seiner Art

Im Kulturgewächshaus Birkenried kamen Country-Fans auf ihre Kosten. Und das neue Dach hielt, was es versprach

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Die belgische Spitzenband Rawhide war am Wochenende zu Gast im Kulturgewächshaus Birkenried.
Foto: Wroblewski

Trotz andauernden Regens haben die Country-Friends wieder ein schönes Festival veranstaltet. Das Kulturgewächshaus im Birkenried, Schauplatz des wohl kleinsten Festivals dieser Musikart in Deutschland, hat ein neues, dichtes Dach, und unter diesem kann man ganz sicher sitzen und die Musik nach bewährtem Muster genießen: Auftakt am Freitagabend, Hauptgang am Samstag mit abschließender Jam-Session mit allen noch vorhandenen Musikern und ein Sonntagsnachtisch vom späten Vormittag bis zum Nachmittag.

Den pünktlichen Auftakt machte die Band Halden-Music, sie stammt von den Kohlehalden des Ruhrgebiets und ist auch nach diesen benannt. Sie bringen einen rasanten Parforceritt durch die Musikgeschichte und diverse Stile, Folk, Old Time, Bluegrass, Western Swing, Country, Irish, immer gut für eine Überraschung.

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Der Samstag begann mit einem Problem, denn Rawhide war auf dem langen Weg von Belgien nach Kötz auf der Autobahn stecken geblieben. Da ließ man den anderen Bands den Vortritt, und die Belgier lieferten zu später Stunde ein langes Doppelset. Zuerst aber kamen alte Freunde aus Kötz, Horse Mountain und Sally Greenfield, an die Reihe, musikalische Seelenverwandte miteinander und mit den Country Friends. Das Duo aus Kusterdingen bei Tübingen liebt die Schlager und Countryhits der 50er-Jahre, die sie kongenial interpretieren und mit eigenen Ideen anreichern, Sally hält sich vorwiegend an die Lieder von Nanci Griffith und Emmylou Harris und ab und zu auch an selbst geschriebene.

Dann endlich war Rawhide an der Reihe, eine vielfach preisgekrönte europäische Spitzenband in notorisch geschmacklosen Hawaii-Hemden. Sie boten eine musikalisch perfekte und mit Witz garnierte Show quer durch die Musikgeschichte, in allen Stilen zu Hause. Das Sextett existiert seit über 40 Jahren, wobei alle Posten inzwischen ausgewechselt sind, und es befindet sich durchaus auf der Höhe der Zeit.

Der Sonntag begann mit einem kleinen Gottesdienst, Diakon Peter Trapp hielt eine überkonfessionelle Predigt. Die Musiker Sally Greenfield und Mandy Strobel begleiteten musikalisch mit Gospelsongs. Einen Knüller gab es noch ganz zum Schluss: Die Münchner Banjoband, 15 gestandene Mannsbilder im kreativen Alter von 60 plus. Sie zeigten alle Arten von Banjos mit vier, fünf, sechs oder acht Saiten – dem Publikum gefiel es. (ef)

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