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15. Dezember 2011 12:12 Uhr

Gemeinderat 3

Diskussionen um Parkverbot in der alten Bushaltestelle

Antrag von Bernd Lemmer und Frank Wallner wurde auf die erste Sitzung im neuen Jahr vertagt

Syrgenstein Eigentlich wurde der Antrag der Syrgensteiner Gemeinderäte Bernd Lemmer und Frank Wallner zum Parken in der ehemaligen Bushaltestelle in Staufen am Dienstagabend auf die erste Sitzung im neuen Jahr vertagt. Dennoch entspann sich im Gremium eine muntere Diskussion zu dem Thema.

In dem Antrag kritisierten die beiden Räte die Verkehrssituation in der Bachtalstraße. Diese berge ein erhebliches Gefahrenpotenzial für die Bürger, die ihren Unmut mit der Situation in einer Unterschriftenaktion zum Ausdruck gebracht hatten. Der Antrag beinhaltet entsprechend die Forderung, das Parken im Bereich der ehemaligen Bushaltestelle künftig zu verbieten oder alternativ dies dort durch bauliche Maßnahmen unmöglich zu machen. Als weiter Alternative solle der Gemeinderat einen Rückbau prüfen.

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Bürgermeister Steiner wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Gemeinderat im Jahr 2006 mit einer Gegenstimme entschieden hatte, das Parken dort weiter zu erlauben. Hintergrund sei damals die Entscheidung gewesen, von der Einmündung Bachtalstraße bis zur Kreuzung Oggenhauser Straße, ein uneingeschränktes Halteverbot anzuordnen.

Bei Verkehrsschau Bereich als unauffällig eingestuft

Gleichzeitig erklärte Steiner, dass ein Experte den Kreuzungsbereich bei einer Verkehrsschau im Oktober als unauffällig eingestuft habe. Von 2009 bis Mitte 2011 seien dort keine Unfälle registriert worden. Daneben informierte der Bürgermeister die Räte darüber, dass der betroffene Anlieger auch bereit wäre, seine Fahrzeuge künftig in der Schwabenstraße zu parken, falls dort das Parkverbot aufgehoben werde.

Heiko Gropp kritisierte den Antrag von Lemmer und Wallner in der Diskussion als „Provinzposse.“ Dabei störte er sich insbesondere an der Wortwahl, die einem Ultimatum gleichkomme. „Was gemacht wird, das bestimmt hier der Rat.“ 2. Bürgermeister Robert Lang mahnte, die Angelegenheit sachlich anzugehen. „Ich habe das Gefühl, dass da Emotionen und gewisse Animositäten mitschwingen“, so Lang. Zudem habe es bereits in der Vergangenheit Diskussionen um eine Ampelanlage in dem Bereich gegeben, da die Einmündung sehr unübersichtlich sei. „Und eines ist klar: wenn da Hindernisse im Weg stehen, wird es nicht übersichtlicher.“ Auch Ralf Kindelmann berichtete von einigen brenzligen Situationen, die mehrere Bürger an dieser Stelle erlebt hätten. Bernd Lemmer, einer der Antragsteller, erwiderte auf die Aussage von Robert Lang, er hege keinerlei Ressentiments gegen den betroffenen Anlieger. „Es geht einfach um die Gesamtsituation an dieser Kreuzung.“ Um diese besser einschätzen zu können, empfahl er Heiko Gropp, sie sich einmal vor Ort anzuschauen. »Bericht folgt

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