Rund 30 Plätze für unter Dreijährige fehlen Von Yvonne Salvamoser

Von Yvonne Salvamoser
Lauingen Eine städtische Kinderkrippe für Lauingen: Dafür sprachen sich die Räte der Albertus-Magnus-Stadt auf ihrer Sitzung am Dienstagabend
einstimmig aus. Noch gehen die Planungen nicht ins Detail. Nur eines ist bereist sicher: der Standort. Beim bestehenden Kindergarten Bahnhofstraße soll die neue Krippe angegliedert oder in dessen unmittelbarer Nähe als eigenes Gebäude errichtet werden.
Bürgermeister Wolfgang Schenk erläuterte die Hintergründe: Ab 2013 haben Eltern ein Anrecht darauf, dass ihre Kinder unter drei Jahre am Ort betreut werden können. Das Landratsamt hat ermittelt, dass in der Stadt Lauingen der Bedarf bei 56 Krippenplätzen liegen wird. „Im Moment kann die Montessori-Kinderkrippe 20 bis 26 Kinder aufnehmen“, berichtete Schenk dankbar über diese Betreuungsmöglichkeit. Dennoch fehlen 30 Plätze.
Claudia Stocker (FDP) fand den Vorstoß der Stadt, eine eigene Einrichtung neben dem Montessori-Kindernest zu errichten, gut. Kindergartenreferent Markus Stuhler (SPD) befürwortete das Vorhaben, „auch, weil es zur Familienfreundlichkeit unserer Stadt beiträgt.“ Aber man dürfe nicht vergessen, dass es im Kindergartenbereich noch mehr anzupacken gebe. Dem konnte Helmuth Zengerle (CSU) nur beipflichten: „Wir sollten zeitnah über die gesamte Kindergartensituation nachdenken, vor allem über den Kindergarten Kurlandstraße, wo dringender Handlungsbedarf besteht.“
Dr. Gerhard Frieß und die Fraktion der Freien Wähler stimmten genau deshalb nur mit etwas Wehmut dem Beschlussvorschlag zu.
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