Dienstag, 2. September 2014

18. September 2007 19:25 Uhr

Einweihung der neuen Donaubrücke in Donaumünster ein Tag der Freude

Der Verkehr rollt über die neue Donaubrücke in Donaumünster schon Monate. Jetzt wurde sie offiziell auch eingeweiht. Pater Antony Kolencherry, der neue Tapfheimer Pfarrer, ging während des Gottesdienstes in der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt auf die Symbolik der Brücke ein.

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Ein paar hundert Bürger und viele Ehrengäste, unter ihnen Innenstaatssekretär Georg Schmid, Landrat Stefan Rößle, Altbürgermeister Alfred Stöckl, Ludwig Lippert, ehemaliger Bürgermeister von Donaumünster, und Vertreter der Bissinger Baufirma Vitus Rieder freuten sich, dass das Werk der neuen Brücke über die Donau nun vollbracht ist.

Als "Tag der Freude" bezeichnete denn auch Innenstaatssekretär Georg Schmid die Feier. Die Brücke sei lange geplant, immer wieder verworfen worden und nun endlich fertig. Er würdigte die mutige Entscheidung von Bürgermeister Karl Malz und dessen Vorgänger Alfred Stöckl. Besonders erfreulich sei, dass die Kosten niedriger als veranschlagt ausgefallen sind. Statt 3,2 Millionen Euro sind es knapp 2,9 Millionen Euro. 80 Prozent davon übernimmt der Freistaat. Bürgermeister Karl Malz erinnerte daran, dass die alte Donaubrücke bei ihrem Bau vor 53 Jahren als "Jahrhundertwerk" angesehen wurde, doch den Belastungen nicht stand gehalten habe. Mag sein, dass man damals die Bautechniken überschätzte, sich eine längere Haltbarkeit vorstellen, aber doch nicht garantieren konnte.

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Die Donaubrücke ist die einzige im Landkreis, die von einer Kommune unterhalten werde. Malz merkte an, dass sich das möglicherweise in absehbarer Zeit ändern werde und der Landkreis für die Unterhaltslast aufkomme.

Landrat Stefan Rößle ging darauf ein, betonte aber, dass die Brücke dann auch Verbindung für eine Kreisstraße sein müsse. "Der Anfang ist einfach festzulegen, aber noch nicht der Endpunkt", so Rößle. Da werde es noch einiges zu beraten geben. Bei der finanziellen Beteiligung habe der Kreis die große Belastung für die Kommune gesehen und die Kosten bezuschusst, die aus der staatlichen Förderung herausgefallen seien. Die Flussüberführung können zu Recht als "up to date" bezeichnet werden, auch an die Beleuchtung sei gedacht und genügend Raum für Fußgänger und Radfahrer.

Bürgermeister Malz bedankte sich ausdrücklich bei der "örtlichen Bauaufsicht", vielen älteren Mitbürgern von Donaumünster, die sich in der Vergangenheit täglich der Baustelle und deren Fortschritt angenommen hätten. Es hätte viele "Kommentare, Hinweise, Seitenhiebe und gute Gespräche" gegeben, sagte er. Und an Staatssekretär und Landrat gerichtet meinte Malz: "Bei uns schauen die Leute selber noch nach, wo das Geld verbaut wird."

Nach dem offiziellen Teil lud die Vereinsgemeinschaft zu einer fröhlichen Feier. Die Vorderladerschützen gaben Böllerschüsse ab, Kirchenchor Donaumünster-Erlingshofen-Rettingen und Posaunenchor Brachstadt-Oppertshofen gestalteten den Gottesdienst, die Vereinigte Musikkapelle spielte auf.

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