Die Bürgermeister Hildegard Wanner, Frank Kunz, Franz Kukla und Wolfgang Schenk haben mit der DZ-Redaktion gespielt. Wer sich dabei besonders gut angestellt hat? Von Simone Bronnhuber



Wenn eine Luftmatratze aussieht wie ein OP-Tisch, eine Blume einer Mistgabel ähnelt oder ein König die Gestalt eines Elches annimmt, dann herrscht Ratlosigkeit. Damit hatten in der vergangenen Woche Hildegard Wanner, Wolfgang Schenk, Frank Kunz und Franz Kukla zu kämpfen – auf jeden Fall dann, wenn sie jeweils die Zeichnungen ihrer Bürgermeister-Kollegen erraten mussten. Die Donau-Zeitung lud die vier Stadtoberhäupter in die Redaktion ein. Und auch dieses Mal standen Haushalt, Bauwerke oder Straßenprobleme auf der Tagesordnung, nur anders. Spielerisch. Beim DZ-Spielenachmittag versuchten sich Wanner, Schenk, Kunz und Kukla als Montagsmaler. In einer Minute – wobei beim Zeitlimit das ein oder andere Auge zugedrückt wurde – kämpften die Bürgermeister für ihre Städte. Und dabei zeigte so manch Rathauschef unentdeckte Talente.
Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk beispielsweise entpuppte sich als sehr kreativ. Er erkannte mit viel Fantasie fast jedes Kunstwerk seiner Kollegen. Sei es die Heidi mit einer unförmigen Ziege von Hildegard Wanner oder die etwas schiefe Segrépromenade von OB Frank Kunz. Dafür waren die Zeichnungen von Schenk gewöhnungsbedürftig. Kunz hatte auf jeden Fall seine Probleme damit: „Also das ist doch kein König. Wirklich nicht. Das schaut aus wie ein Elch.“ Und auch Gundelfingens Bürgermeister Franz Kukla erkannte Schenks Warteschlange nicht sofort: „Naja. Ausbaufähig.“ Dafür bestach Kukla mit seinen gemalten Werken.
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