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15. Juli 2009 05:48 Uhr

Förderverein will Abbau des neuen Brunnens

Höchstädt (mia) - Der Umbau des Höchstädter Marktplatzes soll voranschreiten. Während der Stadtratssitzung am Montagabend informierte Bürgermeisterin Hildegard Wanner über den Fortgang der Arbeiten. "Vor dem Stadtfest wird damit nicht mehr angefangen", sagte sie. In nicht öffentlicher Sitzung wurden dann die Arbeiten an eine Günzburger Firma vergeben, teilte Wanner auf DZ-Anfrage mit.

Gleichzeitig regt sich großer Widerstand gegen die Fortführung der Maßnahme. Am Freitagabend hatte dazu der Förderverein Stadt Höchstädt zu einer außerordentlichen Versammlung ins Café Vogel geladen (siehe Info-Kasten). Am Ende stand der von den gut 60 Teilnehmern, unter ihnen Vertreter von Wirtschaft, Stadtrat und Vereinen, geäußerte Wunsch: Der Marktplatz soll nicht gebaut werden, bevor die B16 fertig ist, er soll neu überplant werden und der heilige Nepomuk soll bleiben, wo er ist. Ebenfalls soll der Christbaum nicht umgesetzt werden. Der Brunnen, der im vergangenen Jahr auf dem Marktplatz installiert wurde, ist dabei der Stein des Anstoßes. "Beim Brunnen sollten wir nicht so lange warten wie beim Pfarrhof, bis er wieder abgerissen wird", sagte Rudolf Kimmerle, Vorsitzender des Fördervereins, im Gespräch mit der Donau-Zeitung. Der Brunnen könnte an eine passendere Stelle, vielleicht das Rathaus, umgesetzt werden, so Kimmerle.

Der Bauunternehmer hat die Veranstaltung einberufen, weil er vehement dazu aufgefordert wurde. "Rudi, du musst da etwas tun", zitiert er Höchstädter Bürger. Vor allem Ur-Höchstädter seien in Sorge um die Gestaltung der Innenstadt. Als nächste Maßnahmen plant der Förderverein eine Umfrage und dann eine öffentliche Informations-Veranstaltung.

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Bürgermeisterin Wanner reagiert auf das Vorgehen des Fördervereins "verwundert". Die Pläne seien mehrmals vorgestellt und erörtert worden. Den Umstand, dass bisher nur der Brunnen auf dem Marktplatz steht, bezeichnete sich aber als "unglücklich". Sie hoffe darauf, dass die Überzeugung wächst, die Umgestaltung sei richtig, wenn sie einmal fertig ist. Umplanungen waren notwendig geworden, da für den Kindergarten Don Bosco Geld aus dem Konjunkturprogramm fließt. »Kommentar

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