Freitag, 24. November 2017

29. Juni 2007 19:25 Uhr

Gestorben, weil Antibiotika fehlten

Peterswörth l pm l Einige Mitglieder der Peterswörther Initiative "Verein für mehr Humanität und Frieden" waren kürzlich wieder in Rumänien. Auf dem Programm stand unter anderem ein Arbeitsgespräch mit der Direktorin Tunde Löchli von der Caritas Satu Mare in Satu Mare, das der 1. Vorsitzende Johann Oefele führte. "Was ich an diesem Abend dort erfahren musste, war alles andere als positiv", so Oefele. Denn erst vor kurzem verstarb eine junge Mutter aus Dorolt, Amalia Monica Szabo, mit nur 24 Jahren. Der Grund: Drei Tage nach der Geburt (Kaiserschnitt) ihrer Tochter musste sie offensichtlich sterben weil angeblich keine Antibiotika da waren, beziehungsweise aus Kostengründen nicht verabreicht wurden.

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Durch den Peterswörther Verein wurden immer wieder lebenswichtige Medikamente besorgt und durch eine Spedition schnellstens (innerhalb von zwölf bis 24 Stunden) zu den Patienten in Satu Mare geschafft. Johann Oefele: "Doch dieser Bedarf erreichte uns nicht. Immer wieder wird uns klar, dass alles, was in Deutschland funktioniert, nach nur zehn Autofahrstunden nicht selbstverständlich ist." Für Oefele ist dieser Vorfall unverständlich. Schließlich koste in Deutschland eine Packung Antibiotika mit zehn Tabletten nicht mehr als 12,30 Euro. Um solchen Missständen entgegen zu treten, werde die Caritas Satu Mare mit dem Peterswörther Verein einen Plan erarbeiten. Vorstellbar wäre, dass die eigene Caritasapotheke in Satu Mare Antibiotika durch den Verein vorhält.

Verein will neue Mitglieder werben

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Durch eine Vertrauensperson, Krankenschwester oder Ordensschwester mit entsprechender Ausbildung, könnte das benötigte Medikament direkt nach Absprache mit dem behandelten Arzt verabreicht oder an den Patienten übergeben werden. Bedenken würden weiterhin bestehen, solche Medikamente direkt an die Ärzte zu übergeben. Es sei nach wie vor dort üblich, dass Ärzte zusätzlich Forderungen an den Patienten stellen würden, so der Vereinsvorsitzende. Wie dies verhindert werden könne, sei das eigentliche Problem für ihn.

Um dieses neue Herausforderung finanziell stemmen zu können, möchte der Verein nun neue Mitglieder werben. "Deren Jahresmitgliedsbeitrag in Höhe von mindestens 17 Euro würden direkt in den Topf ¿Medikamente für Menschenleben' fließen", so Oefele.

Spendenkonto Der Verein

freut sich über jegliche finanzielle Zuwendung unter Raiffeisenbank Brenztal eG, BLZ 60069527, Konto 64820009.

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