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17. März 2010 20:10 Uhr

Glänzend in den Frühling

Landkreis Endlich werden die Tage spürbar wärmer, man kann sich wieder mehr draußen aufhalten und vielleicht sogar das erste Eis des Jahres genießen. Mütze, Schal und Wintermantel haben dabei erst mal ausgedient und kommen bis zum nächsten Winter in den Schrank. Doch was ist beim Verstauen der warmen Kleidung zu beachten? Und wie bekommt man auch das gesamte Haus "frühlingsfit"? Von Sophie Schlögl

Glänzend in den Frühling
Foto: ALFA

"Bevor man die Winterkleidung verräumt, sollte man sie waschen, auslüften oder ausbürsten", sagt Adelinde Bschorr, Vorsitzende des Hauswirtschaftlichen Fachservices. Aber Vorsicht: Jacken mit Wasser abweisender Oberfläche darf man nicht waschen, da der Schutz sonst verloren gehen könnte. Für solche Kleidungsstücke gibt es spezielle Reinigungsmittel, so Bschorr. Und wie kann man Mottenbefall vorbeugen? "Einfach ein kleines Lavendelsäckchen mit in den Schrank hängen. Der Geruch vertreibt die Insekten."

Von oben nach unten putzen

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Sind die Kleider verstaut, kann man sich an den Frühjahrsputz machen. Oberste Devise: "Immer von oben nach unten putzen. Es hat ja keinen Wert, wenn der Boden sauber ist und dann der Staub von den Lampen wieder darauf fällt." Außerdem seien entsprechende Kleidung, eine feste Trittleiter und geeignetes Schuhwerk wichtig, um kein Verletzungsrisiko einzugehen. Zudem müsse man darauf achten, immer den entsprechenden Reiniger zu verwenden. Beispielsweise gibt es unterschiedliche Putzmittel für Fliesen-, Laminat- oder Parkettboden.

Schimmel im Bad gar nicht erst entstehen lassen

Auch gegen die ungeliebten Schimmelflecken im Bad gibt es ein Spezialmittel, so Adelinde Bschorr. Man müsse die Flecken damit einsprühen, das Mittel einwirken lassen und dann abwischen. "Das sollte man aber nur bei gutem Wetter und weit geöffnetem Fenster machen", sagt Bschorr. Viel wichtiger sei jedoch, den Schimmel gar nicht erst entstehen zu lassen. Deshalb sollte man auch im Winter nach dem Baden oder Duschen die Fenster bei geschlossener Tür für einige Minuten weit öffnen. "Es bringt nichts, die Fenster ständig zu kippen oder in die Wohnung hinein zu lüften", so Bschorr.

Auf keinen Fall vergessen sollte man die Bereiche und Gegenstände, die man beim normalen Putzen nicht jedes Mal beachtet: Lampen, Türen, Pflanzen, Heizungen - auch sie müssen ab und zu bestmöglich gereinigt werden. Schränke sollten hin und wieder von der Wand weggerückt und geputzt werden und auch Matratzen müsse man am Ende des Winters gut ausklopfen, so Bschorr.

Was die Säuberung der Fenster angeht, räumt sie mit einem alten Irrglauben auf: "Fenster putzt man schon lange nicht mehr mit Zeitungspapier. Durch die Druckerschwärze verschmieren sie bloß." Adelinde Bschorr selbst schwört dabei auf ein sogenanntes Fensterleder und Neutralseife. Nach so vielen Tipps heißt es nun: Ran ans Werk, der Frühling kann kommen!

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