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Winter: Heiße Phase für Heizungsfachmänner und Eisschollen auf der Donau

Winter

Heiße Phase für Heizungsfachmänner und Eisschollen auf der Donau

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    Vor den Staufstufen an der Donau drängen sich bereits die Eissschollen.
    Vor den Staufstufen an der Donau drängen sich bereits die Eissschollen. Foto: von Neubeck

    Von Katharina Gaugenrieder

    Landkreis Der Landkreis wird gerade schockgefrostet, alles bibbert angesichts der Eiseskälte, die uns der Februar beschert. Doch für manche Menschen im Landkreis hat damit eine der heißesten Phasen des Jahres begonnen. Zum Beispiel für Andreas Fluhry von Fluhry GmbH Haustechnik und Solarsysteme in Dillingen. „Wir könnten momentan 24 Stunden durcharbeiten“, erklärt der Heizungsfachmann. „Im Notdienstbereich geht es gerade ziemlich rund, wir kommen kaum noch hinterher.“ Besonders viele alte Kessel hielten bei der Kälte den hohen Belastungen nicht mehr stand. Daneben würden nun auch verstärkt die Rohre einfrieren. „Meistens liegt das Problem hier darin, dass die Leute sparen wollen und etwa in wenig genutzten Räumen nicht geheizt wird.“ Da könnten die Leitungen bei diesen Außentemperaturen schnell einfrieren. Fluhry rät deshalb, die Heizung überall zumindest auf niedriger Stufe laufen zu lassen. „Ein fließendes Gewässer friert auch nicht ein.“ Zudem solle man darauf achten, dass die Raumtemperatur überall bei mindestens sieben bis zehn Grad liegt. Zudem sei es ratsam, zwischendurch immer wieder stoßzulüften, weil sich feuchte Luft schlechter aufheize.

    In den Donaukraftwerken gibt es derzeit aufgrund der Eisschranktemperaturen keine Einschränkungen im Betrieb, wie Ingo Butters, Pressesprecher der LEW, auf DZ-Anfrage erklärt. „Was unsere Kraftwerke an der Donau angeht, so haben wir derzeit keine Erzeugerverluste, das Hauptgewässer ist ja eisfrei“, sagt Butters. Dennoch sei es derzeit wichtig, auf einen stabilen Wasserpegel zu achten, damit Eisplatten am Ufer nicht abbrächen. Deshalb seien die Anlagen im Bereich der Wehre knapp unter der Wasseroberfläche mit Sprudelanlagen ausgerüstet, die mit Druckluft dafür sorgen, dass die relevanten Teile beweglich bleiben. „Schwieriger wird für uns eigentlich erst wieder die Tauperiode, wenn sich das Treibeis an den Ufern löst“, sagt Butters.

    Mehr dazu lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe der Donau-Zeitung

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