Schwennenbach Obwohl das Thema B 16 neu den Höchstädter Stadtteil Schwennenbach nur am Rande tangiert, war es Bürgermeisterin Hildegard Wanner dennoch ein Anliegen, dies bei der dortigen Bürgerversammlung zu erörtern. Dabei verwies die Rathauschefin darauf, dass in der Stadtratssitzung nicht über die Trassenführung entschieden worden sei, sondern die Abstimmung mit ihrem Ergebnis für eine umweltverträgliche Südtrasse stelle sich als eine mehrheitliche Willenserklärung im Stadtrat dar.
"Es ist an der Zeit, noch einmal deutlich auf die Verkehrssituation hinzuweisen," meinte die Bürgermeisterin und belegte anhand von Zahlenmaterial, dass der "Süden" die größte Verkehrsentlastung für die Stadt bringe. In der abschließenden Diskussion wollten sich die Schwennenbacher Bürgerversammlungsbesucher zum Thema B 16 nicht groß äußern, betonten jedoch einvernehmlich, dass sie sich der mehrheitlichen Willensäußerung des Stadtrates anschließen.
Begonnen hatte Bürgermeisterin Wanner die Versammlung mit einem Dank an alle Schwennenbacher, die sich für das Gemeinwesen "Stadt Höchstädt" seit Jahren ehrenamtlich engagieren. Danach stellte die Rathauschefin den Haushalt 2009 vor und verwies dabei auf die größten Einnahme- und Ausgabeposten. In diesem Zusammenhang behandelte Bürgermeisterin Hildegard Wanner auch die wichtigsten Investitionsmaßnahmen der Stadt im laufenden Haushaltsjahr. Dazu gehöre auch mit 75 000 Euro an Kosten die Fertigstellung des Ausbaus der Ortsverbindungsstraße zwischen Schwennenbach und Unterglauheim.
Des Weiteren, so die Rathauschefin, bekomme Schwennenbach einen schnellen DSL-Anschluss, über den die Bürger in Kürze verfügen könnten. In der anschließenden Diskussion wurden vermehrte Grabenreinigungen seitens des Bauhofs in Schwennenbach angeregt und in Sachen Arbeiten für das Gemeinwesen sollte vonseiten der Bürger mehr Engagement gezeigt werden.
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