Kritik an St.-Florians-Mentalität. JFW unzufrieden mit der Umsetzung der Energiewende in der Region

Unzufrieden mit der Art und Weise der Umsetzung der Energiewende innerhalb der Region, zeigten sich bei ihrem Zusammentreffen die Jungen Freien Wähler im Kreis. „Es verwundert mich offen gesprochen schon, dass allerorten eine nahezu hundertprozentige Mehrheit für den Ausstieg aus der Kernenergie zu bestehen scheint und man trotzdem landauf, landab mit allerlei rührigen Bürgerinitiativen gegen die Etablierung erneuerbarer Energien konfrontiert ist. Diese St.-Florians-Mentalität halte ich für verantwortungslos gegenüber unseren Kindern und Enkeln“, so JFW-Kreisvorsitzender Fabian Mehring, der auch Vizechef der FW-Erwachsenenorganisation in Schwaben ist.
Im Vergleich zur direkten Nachbarschaft vieler Bürgerinnen und Bürger zu Bahngleisen, Bundesstraßen oder produzierenden Unternehmen halten die Jungen Freien die durch Windräder verursachte Belastung für durchaus überschaubar. „In jedem Fall wohnt es sich doch vielfach angenehmer neben einem Windrad als auch nur in Sichtweite eines Atomkraftwerkes“, bringt die stellvertretende Kreisvorsitzende der JFW, Veronika Fries, die Sichtweise der Nachwuchspolitiker auf den Punkt.
Von den Mandatsträger der Region erhoffen sich die Jungen Freien deshalb eine mutige und zielgerichtete Umsetzung des Ausstiegs aus der Atomkraft und sind sich sicher, „dass diejenigen, die derzeit als Besucher der öffentlichen Sitzungen der Gemeinderäte am lautesten schreien, deshalb noch lange nicht in der Mehrheit sind, sondern die Menschen der Region die Energiewende wollen“, so Fabian Mehring.
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