Günzburger Landrat hatte geschrieben. Stirnseiten des Zwischenlagers sind laut Betreiber bereits ausreichend gegen Anschläge gesichert Von Berthold Veh

Von Berthold Veh
Gundremmingen Post vom Kernkraftwerk Gundremmingen hat Landrat Hubert Hafner bekommen. Er hatte sich wegen der geplanten Mauer ums Zwischenlager ans Kraftwerk und an das Bundesamt für Strahlenschutz gewandt. Denn Hafner hatte ebenso wie alle anderen keine Informationen bekommen, warum dieses 210 Meter lange, zehn Meter hohe und 85 Zentimeter dicke Bauwerk auf einmal nötig sein sollte. Kreisräte hatten den Landrat aufgefordert, Briefe an den Betreiber und die zuständigen Behörden zu schreiben. „Mit Geheimniskrämerei macht man die Dinge meistens nur noch schlimmer“, sagt Hafner.
Viel mehr Klarheit liefere die Antwort nicht. Die Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KGG) habe aber prompt reagiert, sagt Hafner. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das ebenfalls Post vom Günzburger Landratsamt erhalten hat, bestätigte dagegen Hafners Worten zufolge nicht einmal den Eingang eines Briefs. Im Gundremminger Antwortschreiben bittet die KGG um Verständnis, „dass weitergehende Einzelheiten aus Geheimschutzgründen nicht dargelegt werden können, um Rückschlüsse auf die Wirkungsweise der Sicherungsmaßnahmen zu vermeiden“. Wie berichtet, soll die Mauer zusätzlichen Schutz vor Terroranschlägen bieten.
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