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10. März 2010 08:20 Uhr

"Koarastadel"-Sanierung geht ihrem Ende entgegen

Haunsheim Zu einem schmucken Zentrum in der Gemeinde entwickelt sich die ehemalige Schlossökonomie in Haunsheim. Nachdem in ersten Schritten bereits das Rathaus und in den früheren Stallungen Arztpraxis, Elektrofachgeschäft, Architekturbüro und Räume für die Vereinsgemeinschaft errichtet wurden, wird derzeit der sogenannte "Koarastadel" umfassend saniert. Von Peter von

"Koarastadel"-Sanierung geht ihrem Ende entgegen
Foto: ALFA

Platz für einen Regionalmarkt

Wie Bürgermeister Dieter Ott am Montagabend in der Bürgerversammlung erläuterte, sind bei dem 815 000-Euro-Projekt bereits 537 000 Euro verbaut. In dem rund 16 auf 24 Meter großen Westteil - der Osttrakt harrt noch einer neuen Nutzung - wurde das alte Dachgebälk renoviert und eine Galerie eingezogen. Das gesamte Gebäude soll künftig einem Regionalmarkt Platz bieten, der jahreszeitlich zu unterschiedlichen Themen und mit verschiedenen Produkten, aber auch monatlich als feste Einrichtung denkbar wäre, wie der Bürgermeister am Montagnachmittag beim Ortstermin mit MdL Georg Winter gegenüber der DZ erläuterte. Wie Dieter Ott weiter sagte, werde dazu demnächst eine Informationsveranstaltung für Bürger und Anbieter stattfinden. Schon jetzt gebe es Anfragen für Events auch privater Art, beispielsweise Hochzeiten.

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Georg Winter hatte als Haushaltsausschussvorsitzender eine gute Nachricht dabei. Das Projekt wird nicht nur von Kreis und Bezirk (circa 50 000 Euro), sondern auch aus dem Entschädigungsfonds, der Dorferneuerung und der Bayerischen Landesstiftung gefördert. Dabei gibt es mit 541 500 Euro fast 64 Prozent der Gesamtkosten.

Mit den Bauarbeiten war laut Ott im November 2008 begonnen worden. Bauherr ist die Gemeinde. Zur besseren Nutzung des hallenartigen Stadels wurden Glasfassaden hinter den Holztoren eingezogen, um für mehr Tageslicht im Inneren zu sorgen. Bis im Juni soll der westliche Teil des ehemaligen Kornstadels fertiggestellt sein.

Rund zwei Millionen Euro mehr

Wie Georg Winter weiter mitteilte, investiert der Freistaat Bayern 2010 über zwei Millionen Euro zusätzlich in die Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen. Dies beschloss der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen unter seinem Vorsitz. Der Etat des Förderprogramms "Gemeindliche Sonderbaulast" wird 2010 um 2,1 Millionen Euro auf insgesamt 20 Millionen Euro aufgestockt.

Mit den zusätzlichen Geldern könne so beispielsweise die gefährliche Kreuzung bei Oberbechingen-Unterbechingen entschärft werden. Durch die Erhöhung der Mittel werde einer verstärkten Nachfrage der Kommunen Rechnung getragen.

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