Dillingen 2,1, 2,7, 6,0 - das ist in nüchternen Zahlen ausgedrückt der Vergleich im Treibstoffverbrauch pro Fahr- bzw. Fluggast zwischen modernem Personennahverkehrs-Bus, Eisenbahn und Flugzeug. Geschäftsführer Dr. Josef Zeiselmair von der Regionalbus Augsburg GmbH hatte diese Zahlen am gestrigen Vormittag nach Dillingen mitgebracht, um zu verdeutlichen, wie umweltfreundlich der ÖPNV ist. Denn weniger Treibstoff bedeutet auch weniger Schadstoffe.

Die jüngsten Neuzugänge bei der RBA in Dillingen sind drei Irisbusse von Iveco des Typs Crossway LE 12 m, zu je rund 220 000 Euro das Stück. Insgesamt verfügt das Depot an der Einsteinstraße nun über sechs moderne Niederflurbusse. Dillingens RBA-Leiter Josef Harnauer sagte, dass mit den neuen Fahrzeugen der Schadstoffausstoß ganz erheblich reduziert werde. Mit der Flotte in Dillingen - 17 RBA-Busse und rund 50 Busse von Auftragsunternehmern - werden im Jahr rund drei Millionen Fahrgäste befördert. In der gesamten RBA sind es 27 Millionen, fast so viele wie der Flughafen München in zwölf Monaten Fluggäste abfertigt. Laut Harnauer werden die neuen Busse - sie sind behindertengerecht auch mit Rampen für Rollstühle ausgestattet - vor allem dort eingesetzt, wo sie lange Standzeiten hätten, um so auch Wirkung zu erzielen, wo sich viele Menschen aufhalten.
Landrat Leo Schrell dankte der RBA für das Engagement im Umwelt- und Klimaschutz, aber auch für die durchweg gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis in Sachen Öffentlicher Personennahverkehr. Gleichzeitig bat der Landrat die Nutzer um Verständnis, dass nicht alle Wünsche erfüllbar seien - aus fiskalischen und betriebswirtschaftlichen Gründen. Schrell betonte, dass Busse generell das umweltfreundlichste motorisierte Beförderungsmittel seien.
Interessiert nahm er zur Kenntnis, dass das seit zwei Jahren in Betrieb befindliche, rechnergestützte Betriebs-Leitsystem, tadellos funktioniere und so für einen reibungslosen Verkehr sorge.
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