Der Umzug in Höchstädt (Landkreis Dillingen) war kaum zu Ende, dann ging es für die Polizei los: Mehrere Schlägereien hielten die Beamten in Atem.

Etliche unerfreuliche Delikte musste die Dillinger Polizei im Nachgang zum Höchstädter Umzug am Sonntagnachmittag bearbeiten. Die Beamten meldeten u.a. folgende Fälle:
Auf der „Afterumzugs-Party“ kam es gegen 18.45 Uhr, in der Veranstaltungshalle zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, bei der zwei 21-Jährige leicht verletzt wurden. Die tätliche Auseinandersetzung hatte zunächst in der Halle begonnen und sich dann in den Bereich vor den Toiletten verlagert. Der genaue Tathergang und der Anlass für die Auseinandersetzung sind noch nicht bekannt. Zur weiteren Abklärung des Sachverhalts bittet die Polizei deshalb Zeugen des Vorfalls sich unter Telefon 09071/56210 zu melden.
Nach dem Faschingszug geriet ein 18-Jähriger aus bisher unbekannten Gründen in der Deisenhofer Straße mit zwei 16-Jährigen aneinander. Dabei versetzte er den beiden einen Kopfstoß ins Gesicht. Der 18-Jährige war stark (1,8 Promille), die beiden 16-Jährigen leicht betrunken. Ebenfalls in der Deisenhofer Straße drückten bei einem Handgemenge zwischen mehreren Jugendlichen ein 14-Jähriger mit mehreren bisher unbekannte Jugendlichen einen 20-jährigen aus einer nördlichen Landkreisgemeinde zu Boden und schlugen mit den Fäusten auf ihn ein. Als diesem ein 20-jähriger Freund zu Hilfe eilte schlug ihm der 14-Jährige ebenfalls ins Gesicht. Die Beteiligten wurden leicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
Während des Faschingsumzugs fiel eine stark betrunkene 15-Jährige auf, die sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Sie wurde zur ärztlichen Überwachung ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Alkotest ergab bei ihr einen Wert von 1,5 Promille. Eine andere 15-Jährige wurde leicht alkoholisiert mit mehreren Fläschchen stark alkoholischer Getränke angetroffen. Sie wurde nach Verständigung von ihrer Mutter abgeholt. Um 14 Uhr war ein 16-Jähriger beim Faschingszug mit einer Flasche 45-prozentigem Wodka festgestellt worden, die er mit einem Freund gerade austrinken wollte. Er übergab den Schnaps dann den kontrollierenden Polizeibeamten, die ihn mit seinem Einverständnis ausleerten.
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