Nutzung im Alltag soll effizienter werden. Der Kreis geht mit gutem Beispiel voran

Von Ulrike Hauke
Dillingen Die Europäische Union (EU) hat das Ziel, die Energieeffizienz bis 2020 um zwanzig Prozent zu steigern. Das bedeutet, CO²-Emissionen verringern, Energieverbrauch senken und Nutzung von erneuerbarer Energie steigern. So ist es einer Pressemitteilung von Energiekommissar Günther Oettinger zu entnehmen. Markus Ferber, EU-Parlamentarier in Brüssel, meint dazu: „Energie muss gespart werden, aber ein Durchregieren der EU bis zum Toaster am Frühstückstisch ist keine Lösung.“ Energieeffizienz solle durch Anreize für Hersteller und Verbraucher erreicht werden. Starre Vorgaben würden nur zu einer „Öko-Diktatur“ führen.
Konsequente Umsetzung
Seit Jahren setzt im Landkreis Dillingen Leo Schrell, derzeit amtierender Landrat, vormals Bürgermeister in Buttenwiesen, das Thema Energiesparen konsequent um: „Das ist für mich eine Herzensangelegenheit, regenerative Energien zu nutzen, es ist ökologisch, ökonomisch und politisch sinnvolles Handeln.“ Schrell weiter: „In wenigen Monaten haben wir fast alle Heizanlagen der kreiseigenen Einrichtungen von fossiler auf regenerative Energie umgestellt.“ Sein Nachfolger im Buttenwiesener Rathaus, Norbert Beutmüller, ist gleicher Meinung: „Was die Bundesregierung aktuell beschlossen hat, wurde bei uns im Ort dank der Vorarbeit Schrells schon vor Jahren erkannt.“ Beutmüller fügt hinzu: „Seit 2005 steigerten wir unsere Stromproduktion mit erneuerbarer Energie, trotz großer produzierender Betriebe am Ort, auf inzwischen 64 Prozent.“ Bis 2015 wolle man den Strombedarf zu einhundert Prozent durch erneuerbare Energien abdecken.
Kommunen ziehen nach
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