Wie Vierbeiner und Fische mit den derzeitigen niedrigen Temperaturen zurecht kommen Von Martina Bachmann

Von Martina Bachmann
Draußen stehen. Bei diesem Wetter. Wo ein Mensch nur noch „brrr“ denkt, da fühlen sich Pferde so richtig wohl. Karin Dannemann sagt: „Die haben jetzt Power ohne Ende.“ Selbst wenn eigentlich 10 Grad Plus die absolute Wohlfühltemperatur der Tiere sei. Dannemann muss es wissen, sie gibt schließlich pferdegestützte, pädagogische Therapiestunden auf dem Hof von Regens Wagner in Dillingen. Dort gibt es sogar einige Tiere, die auch bei Eiseskälte in einem offenen Stall stehen: „Die kriegen dann ein anderes Fell.“ Und während sich der Mensch in diesen Tagen gleich in mehrere Schichten Kleidung hüllt, langt den Vierbeinern eine Decke.
Ähnlich ist die Situation auch im Wald, sagt der Vorsitzende der Kreisjägervereinigung, Helmut Jaumann. Dem Wild machten die derzeitigen Temperaturen rein gar nichts aus: „Denen ist nicht kalt.“ Nein, so Jaumann – wenn es nach den Rehen oder dem Dammwild gehe, dann könnte das Thermometer sogar noch weiter sinken.
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