Bauherrn von der Stadt Lauingen mit Anerkennungsurkunden geehrt Von Yvonne Salvamoser

Von Yvonne Salvamoser
Lauingen Ein schmucker Giebel, ein wunderschöner Altstadtgarten, ein romantischer Anbau: Dafür wurden gestern Abend beim Neujahrsempfang der Stadt Lauingen Bauherren geehrt, die sich historischer Gebäude in der Albertus-Magnus-Stadt annehmen. „Es kostet viel Geld, Nerven und macht viel Mühe, aber am Ende freut sich jeder über das Ergebnis“, dankte Schenk den 13 anwesenden Hausbesitzern für deren Engagement, das anderen Bürgern Anreiz sein soll, ein solches Projekt zu wagen.
Charmant präsentierte Stadtbaumeisterin Birgitta Neurohr in Vorher-Nachher-Aufnahmen die gelungenen Sanierungsarbeiten. So lobte sie gemeinsam mit Bürgermeister Schenk Ernst Stottmeisters neu gestalteten Hof in der Herzog-Georg-Straße 9, würdigte die hohe finanzielle Belastung, die die Dachstuhlsanierung des Hauses in der Herzog-Georg-Straße 13 für Inge und Albert Schmid mit sich brachte und die seniorengerechte Umgestaltung des Anwesens von Monika und Joachim Powalowski in der Greifenstraße 5. „Dieses Haus zeigt, dass es sich in Lauingen lohnt, nicht nur mit gesenktem Kopf durch die Stadt zu gehen“, sagte Schenk über die detailreiche und frisch sanierte Fassade von Quemail Dervodelis Einzelbaudenkmal in der Herzog-Georg-Straße 26. Aus dem Anbau des Hauses von Michael Unger am Marktplatz in der Imhofstraße 3 hätte man nach Neurohrs Meinung ein Museum machen können: Fühlte man sich in dem romantischen Gebäudeteil doch vor der Sanierung ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. „Er ist geblieben und es sind wunderschöne Räume geworden“, lobte die Stadtbaumeisterin bei der von den Barockbläsern der Fanfare-Brass-Band musikalisch begleiteten Veranstaltung.
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