"Über dem Höchstädter Rathaus scheint die Sonne offensichtlich etwas anders." So beschreibt Höchstädts Stadtrat und SPD-Ortsvorsitzender Wolfgang Konle das vergangene Jahr 2010. Dabei wertete er unter anderem die politische Großveranstaltung mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Markus Rinderspacher, als großen Erfolg.
Er schreibt weiter: "Als es darum ging, auf Antrag der SPD im Schulverband eine Fotovoltaikanlage auf dem neuen Dach der Grundschule in Höchstädt zu installieren, wurde dem Schulverband (SV) eine eigenwillige Rechnung in Verantwortung der SV-Vorsitzenden und Bürgermeisterin Hildegard Wanner vorgelegt: fragwürdige monatliche Hausmeisterkosten, hohe Wartungskosten, steigende Versicherungskosten, Abbau- und Entsorgungskosten. Das Gremium aus Stadträten, Gemeinderäten und den Bürgermeistern aus Höchstädt, Schwenningen, Finningen und Blindheim stimmte daraufhin für eine Vermietung anstelle einer Eigeninvestition."
Konle betonte, nach seiner Rechnung verliere der Schulverband durch diese Entscheidung, auf rund 20 Jahre gesehen, mehrere tausend Euro pro Jahr, die er dringend benötige.
Konle stellte laut Pressemitteilung weiter fest, die Bürgermeisterin sehe im Anschluss der Volksschule, des Kindergartens und der Nordschwabenhalle an die Fernwärme Deisenhofen ein politisches Verdienst der Stadt. Er sehe den Verdienst vielmehr beim Energielieferanten. (pm)
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