Eine Dillingerin, die ihre Tochter erstickt haben soll, muss wegen Mordes vor Gericht.
Eine Dillingerin, die ihre Tochter erstickt haben soll, muss wegen Mordes vor Gericht.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 34-jährige Rumänin heimtückisch und aus niederen Beweggründen handelte, als sie ihre kleine Tochter tötete.
Den Ermittlungen zufolge ging die Mutter bei der Tat im Juli 2009 äußerst brutal vor. Als ihre Tochter kuscheln wollte, nahm die 34-Jährige demnach ein Kissen und drückte es dem Kind so lange vor das Gesicht, bis es sich nicht mehr bewegte. Dann nahm die Frau das Kissen weg - und drückte es dem kleinen Mädchen ein weiteres Mal vor das Gesicht, als Schnapp-Atmung einsetzte.
Danach, so die Staatsanwaltschaft, hielt die Frau mit beiden Händen Nase und Mund des Mädchens zu, tauchte es dann in der Badewanne unter Wasser. Zuletzt griff die 34-Jährige dann auch noch zu einem nassen Handtuch, um ihr Kind zu ersticken.
Das Motiv der Mutter, so der Verdacht: Das kleine Mädchen habe der Beziehung zu ihrem neuen Freund im Wege gestanden.
Der Ehemann, mit dem die Angeklagte wieder in einer gemeinsamen Wohnung lebte, war zur Tatzeit nicht zu Hause.
Die geständige Frau befindet sich seit der Tat in Untersuchungshaft. Das Strafgesetzbuch sieht für Mord lebenslängliche Freiheitsstrafe vor.
Der Prozess soll zwei Verhandlungstage dauern, ein Urteil wird für Anfang April erwartet. bo
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