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27. November 2009 22:35 Uhr

Viele Projekte stehen in Aislingen an

Aislingen Frühlingsmarkt, die Gründung der Pfarreiengemeinschaft oder der Bau der Feuerschutztreppe im Kindergarten - mit seiner Präsentation ruft Bürgermeister Jürgen Kopriva auf der Bürgerversammlung in Aislingen den rund 120 Besuchern die Ereignisse des vergangenen Jahres ins Gedächtnis. Mit der Sanierung des Pfarrheims im nächsten Jahr stellt er im Landgasthof Adler außerdem ein aktuelles Projekt vor. Bereits in den Wintermonaten sollen die Vorarbeiten geleistet werden, sodass im Frühjahr mit der Sanierung begonnen werden kann. "In die vorhandenen Strukturen des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes soll möglichst wenig eingegriffen werden", erläutert Architekt Martin Becker. Eine neue Küche soll eingebaut und Räume für die Ministranten geschaffen werden. Von Iris Jilke

Zuschüsse dafür erhält die Kirchengemeinde von der Gemeinde Aislingen und vom Landkreis. Nach dem geplanten Neueinstieg in die Städtebauförderung sollen die Fördermittel für die Renovierung des Pfarrheims verwendet werden. Außerdem kommen die Gelder dem ehemaligen Benefiziatenhaus und dem Ausbau der Fußwege in Aislingen zugute.

Auch Fragen zum Verkehr kamen während der Versammlung nicht zu kurz. "Wäre ein Zebrastreifen oder eine Ampel für Kinder wegen des starken Verkehrs an der Hauptstraße nicht sinnvoll?", hakt eine Besucherin nach. Einen Zebrastreifen lehne sowohl das Straßenbauamt als auch die Polizei aufgrund zu weniger Fußgänger ab, antwortet Jürgen Kopriva. "Eine Ampel oder häufigere Radarkontrollen sollten dagegen überdacht werden."

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Ein beidseitiges Parkverbot in der Baumgartnerstraße fordert ein anderer Besucher. Bisher ist das Abstellen der Autos nur auf der Südseite untersagt. Jürgen Kopriva will das Parken für Anlieger auf einer Seite jedoch auch weiterhin erhalten. Ein erneutes Bürgergutachten soll die Wünsche der Bürger zu diesem Thema deutlich machen.

DSL in Aislingen

Derzeit wird in Aislingen auch das Förderverfahren für DSL durchlaufen. Eine Umfrage wurde bereits durchgeführt. Als Nächstes steht eine aktuelle Markterkundung und anschließend das Ausschreibungsverfahren an. Bürgermeister Kopriva wies darauf hin, dass DSL keine Plicht, sondern eine freiwillige Aufgabe der Gemeinde sei.

Der Gemeinderat plant für die nächsten Jahre außerdem die Optimierung der Abwassersysteme und weitere Straßensanierungen.

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