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22. Oktober 2009 05:22 Uhr

Vom E- zum Edeka-Center

Dillingen (vN) - Zu den Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit eines Raumes gehören laut Landrat Leo Schrell neben Infrastrukturmaßnahmen wie Straßen, Schulen, Kindergärten und Arbeitsplätzen auch attraktive Einkaufsmöglichkeiten, die dem Gedanken der regionalen Kreisläufe gerecht werden. Einen solchen "Einkaufstempel", wie ihn Schrell titulierte, der für Oberbürgermeister Frank Kunz ein "ambitioniertes und zukunftsträchtiges Projekt" darstellt, wurde am gestrigen Abend mit dem neuen Edeka-Center in Dillingen eröffnet. Es stellt den Ersatzneubau für das zwischenzeitlich geschlossene E-Center in Schretzheim dar.

Vom E- zum Edeka-Center
Foto: ALFA

Von 30 auf 52 Mitarbeiter erhöht

Lothar Odenbach von Neukauf Südbayern begrüßte nach der musikalischen Einleitung durch die Stadtkapelle Dillingen die zahlreichen Gäste sowie Handwerker, Planer und Mitarbeiter. Sein Dank galt allen am Bau Beteiligten. Der Redner erwähnte, dass die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum bisherigen Markt sich um 22 auf 52 erhöht habe. Die Investitionssumme für die Ladeneinrichtung bezifferte Odenbach auf 1, 5 Millionen Euro.

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Marktleiter Markus Bettighofer betonte: "Wir freuen uns alle darauf, morgen richtig loslegen zu können." Er und Bereichsleiter Schmidt übergaben an die Stadtpfarrer Gottfried Fellner und Manuel Kleiner Schecks in Höhe von je 500 Euro. Die beiden Geistlichen nahmen die kirchliche Segnung vor und wiesen auf die Bedeutung gesunder, aber auch fair gehandelter Lebensmittel hin. Der Dank galt auch an Edeka für die Unterstützung der "Dillinger Tafel".

Rudi Kimmerle jun. blickte humorvoll auf die Planungs- und Bauphase zurück und dankte Architekt Michael Leni, Bauleiter Dietbert Trägner und allen an der Verwirklichung Beteiligten.

Landrat Leo Schrell hob als positive Aspekte zum Projekt hervor, dass es sich nicht um einen Verdrängungswettbewerb handele, dass 52 Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden und regionale Produkte vermarktet würden.

Dank für Realisierung eines "Liebhaberstückes"

OB Frank Kunz zeigte sich dankbar für die Revitalisierung des ehemaligen Baas-Areals. Damit sei "ein Schandfleck beseitigt" worden. Das Stadtoberhaupt dankte besonders der Firma Kimmerle als Bauherr und Vermieter und Rudolf Kimmerle sen. für die Realisierung dieses "Liebhaberstückes". Die Stadt habe durch den Bau einer Rechtsabbiegespur an der Schretzheimer Kreuzung Richtung Steinheim ihren Beitrag zum Vorhaben geleistet.

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