Revisionsschächte im Ortsgebiet Bergheim sollen überprüft werden
Bergheim Das Ufer am Bogenbach in Bergheim ist wieder befestigt. Aus dieser kleinen Information an den Gemeinderat entspann sich am Montagabend auf der Sitzung in Bergheim eine Diskussion über Biberschäden.
Gemeinderat Arnold Harlacher plädierte dafür, die von den Tieren gegrabenen Löcher gar nicht mehr zu schließen. Bürgermeister Walter Joas widersprach entschieden: Was, wenn ein Landwirt mit seinem Traktor vom Feldweg abweichen müsse und einbreche? „Je länger wir zusehen, desto schlimmer wird’s.“ Harlacher würde lieber die Feldwege sperren. Dieser Vorschlag allerdings fand im Gremium keine breite Zustimmung.
Einstimmig allerdings votierten die Räte dafür, mit der Ausschreibung zur Kanalsanierung in Bergheim zu beginnen und dazu zunächst 56 Revisionsschächte verteilt über den Ortsbereich per Videobefahrung zu prüfen. Letzteres diskutierten die Räte auf ihrer Sitzung zuvor kontrovers. Bürgermeister Joas erklärte zuerst, dass man damit sicherstellen könne, dass der öffentliche Kanal dicht sei. Dann aber müsse man alle Haushalte – etwa drei Mal so viele, wie angedacht – kontrollieren, plädierte Arnold Harlacher.
Etwa 19500 Euro kostet die Gemeinde die Videobefahrung
Bürgermeister Joas war dagegen: Wenn man alle prüfe, reichten die rund 19500 Euro für die Maßnahme nicht aus. Die Kosten dafür trage die Gemeinde. Das sei in Gebühr und Beitrag enthalten, erklärte der Rathauschef. Er verlasse sich auf die Untersuchungen des Ingenieurbüros, das die Schwachstellen ermittelt habe.
Den Vertag mit dem Büro, das die Sanierung der Ortsdurchfahrt und des Kanals plant, besiegelten die Räte mit einer einstimmig positiven Abstimmung.
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