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10. März 2010 08:20 Uhr

Von der Riesenbrille bis zur WIR-Torte

Dillingen Der CSU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange kommt aus Nördlingen. Vielleicht lässt sich so erklären, warum er noch nie auf der Dillinger WIR war - zumindest bis gestern Abend. Denn der Politiker gehörte zu den ersten, die die Ausstellung anschauen durften. Und er stellte fest: "Ich habe bisher etwas verpasst."

Gleich mehrere Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte sowie Vertreter der Wirtschaft durften gestern einen ersten Blick in die Hallen auf dem Dillinger Donaupark werfen. Und es gab einiges für sie zu entdecken. Zum Beispiel eine riesige hölzerne Brille - am Stand von Optik Forscht aus der Kreisstadt. Wie viele Brillengläser genau darin verarbeitet wurden, wollte Christian Forscht nicht verraten. Denn darüber dürfen die Besucher in den nächsten Tagen beim Gewinnspiel grübeln.

Tobias Schickinger ist Malermeister und der Juniorchef des gleichnamigen Höchstädter Fachbetriebs. Auf dem Stand des Unternehmens zeigt er ein kleines Schränckchen. Das hat eigentlich schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel. Ansehen würde man es dem Schmuckstück aber nicht. Denn Schickinger hat ihm einen besonderen neuen Anstrich gegönnt - nach dem Vorbild der Unterliezheimer Barockkirche.

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Unter der bayerischen Flagge

Die Steuererklärung machen, schönen Schmuck erstehen, ein gutes Stück Brot probieren - all das kann man auf der WIR. In der Halle der Wirtschaftsvereinigung Aschberg gibt es ein Fleckchen, in dem einem waschechten Bayern wohl das Herz ein wenig leichter wird. Denn in der zünftigen Brotzeitstube von Walter Neumüller kann man unter der bayerischen Flagge genießen - und sich nebenbei über die Kommunikationstechnik informieren. Gleich neben an hat das Unternehmen Miecom seinen Stand. Geschäftsführer Tobias Miessl wird mit seinem Team dafür sorgen, dass die Holzheimer künftig schneller im Internet surfen können.

"Links und rechts vom Jakosweg" heißt die Themenhalle auf der WIR. Dort gibt es auch eine Pilgerherberge. In den nächsten Tagen können die Besucher dort den zahlreichen Vorträgen lauschen. An einer Wand der Herberge ist übrigens ein Gemälde angebracht. Darauf hat Künstlerin Barbara Mahler das Zimmer einer Herberge abgebildet.

Wer einen echten Traktor gewinnen will, der muss in die Lauinger Halle. Bei Same Deutz-Fahr gibt es eine Spielzeugbahn, auf der man per Fernbedienung einen Mini-Bulldog steuern kann. Wer das am schnellsten schafft, der gewinnt das große Gefährt. Antonie Mayer versuchte gestern Abend ihr Glück. Was sie mit dem großen Traktor machen würde? "Durchs Städtle fahren."

Schlemmen bei den Landfrauen

Wer nach dem Rundgang gestern Abend eine Stärkung brauchte, der war beim Landgasthof Stark richtig. Und natürlich beim Landfrauencafé - rund 60 Torten backen die Damen jeden Tag. Sogar eine echte WIR-Torte von Martina Jall aus Hochstein ist darunter. Wenige Schritte entfernt ist der Stand der Donau-Zeitung. Dort gibt es Dillinger Busserl, die für einen Euro zu Gunsten der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, verkauft werden. Und es gibt es Laufband - für die Sportlichen, für die, die das werden wollen und für alle, die den 60 Torten der Landfrauen nicht widerstehen konnten … (tiba)

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