Bissinger blicken auf 140-jähriges Bestehen zurück. Bisheriger Vorstand wurde bei den Wahlen bestätigt
Bissingen Mit einem eindeutigen Vertrauensbeweis wurde der bisherige Vorstand des Krieger- und Soldatenvereins Bissingen von der Generalversammlung für weitere drei Jahre mit der Vereinsführung beauftragt. Neben den Neuwahlen bildeten die Vereinsaktivitäten in Rückblick und Vorschau die wesentlichen Punkte der Versammlung im Gasthaus Rieß in Hochstein.
Auf 140 Jahre Kameradschaftsvereinigung kann die Bissinger Gemeinschaft nun zurückblicken und dieses Jubiläum stand auch im Mittelpunkt der Nachbetrachtung. „Mit dieser Feier in kleiner, geselliger Runde fanden wir viel Anerkennung“, betonte Vorsitzender Alois Ebermayer. Mit Soldatenwallfahrt nach Buggenhofen, Gottesdienst und weltlicher Feier wurde dieses Fest unter anderem nach herkömmlicher Tradition mit anderen Vereinen begangen. Wie kaum anders zu erwarten, wurde erneut Sebastian Konrad zum Vereinsmeister im KK-Schießwettbewerb gekürt. Aber auch beim Bürgerschießen des Schützenvereins stellte der KSV erfolgreiche Mannschaften.
Traditionelles Hofgartenfest
Neben einer Ausflugsfahrt in den Schwarzwald war auch das traditionelle Hofgartenfest zu organisieren, bei örtlichen Vereinsfesten gehörte der Soldatenverein ebenso zu den Gästen wie bei auswärtigen Festbesuchen. All diese von Schriftführer Alois Strasser detailliert vorgetragenen Aktivitäten konnten den im vergangenen Jahr entstandenen Kassenstand wieder stabilisieren, berichtete Schatzmeister Anton Schiele, dessen vorbildliche Buchführung Manfred Rauh und Erich Reichensperger bestätigten. Die Reduzierung der Ausgaben war nach den Worten von Vorsitzendem Ebermayer nötig, denn heuer werde die Renovierung des Kriegerdenkmals die Vereinskasse belasten.
„Die weißen Jahrgänge“ nannte der Vereinsvorsitzende als Grund, dass in diesem Jahr keine Ehrungen vorzunehmen sind, und so war die Versammlung erfreut, dass mit Christian Ruf wenigstens ein Mitglied aufgenommen werden konnte. Darüber erfreut zeigte sich auch der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft, Jürgen Hitzler.
Den Wegfall der Wehrpflicht nahm der Reservistenführer zum Anlass, auf die allgemeine Entwicklung und die damit verbundenen Nachwuchsprobleme hinzuweisen. „Gott sei Dank fällt nach Donauwörth nicht der Standort Dillingen weg“, so Hitzler.
Den Dank der Marktgemeinde an den aktiven Ortsverein überbrachte 3. Bürgermeister Anton Schmid und ermutigte zur Neuorientierung in der Vereinsstruktur, wenn Bestandsprobleme dies erforderlich machen würden. Walter Ernst und Wilhelm Rangette nahmen die anstehenden Neuwahlen vor. (we)
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