Höchstädt (mia) - Im Gewerbegebiet Dillinger Straße Nord in Höchstädt gibt es weiterhin Unklarheit über die Erschließung. Nach Antrag von einem der Miteigentümer, der Firma Kimmerle, soll das Areal nicht über eine Ringstraße, sondern teilweise über einen Wendehammer erschlossen werden. Stadtbaumeister Thomas Wanner erläuterte dazu, die Variante sei günstiger und platzsparender. Mit dem Wendehammer könnten rund 300 Quadratmeter eingespart werden.
Für das Gewerbegebiet an der Dillinger Straße gab es einen ursprünglichen Bebauungsplan aus dem Jahr 1999. Durch den Bau des Lückenschlusses war die Planung zu überarbeiten. Die neuerliche Änderung der Erschließung hat u. a. mit Lückenschluss und Kreisverkehr zu tun, die vom Niveau her höher sind, als zunächst gedacht. Hans Mesch stellte die Frage nach Alternativplanungen und sprach sich dafür aus, die Entscheidung zurückzustellen.
Grundstück ist baureif
Das Areal, das gut 3,1 Hektar groß ist, wurde im vergangenen November baureif. Inzwischen gibt es auf dem Grundstück auch Pläne für den Bau eines Supermarktes und einer Tankstelle.
Über die Kostenfrage der Planungsänderung müsse ebenfalls geredet werden, meinte Rita Oberfrank. Sie sprach auch die Zeitverzögerung an. Über die Hälfte des Gewerbegebiets gehört der Stadt Höchstädt. Der Bund Naturschutz hatte vor einigen Tagen die Umsetzung von Maßnahmen angemahnt (DZ berichtete). Die Bretterwand wurde inzwischen gebaut, die Unterpflanzung sei schon länger erfolgt, betonte Thomas Wanner.
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