Projekt „Zukunft“ Die SSV Höchstädt zeichnet ehrenamtliche Helfer aus Von Anja Schuster

Höchstädt 32764 Arbeitsstunden in 41 Monaten – das ist die Bilanz zum Ende des Jahres beim Projekt „Zukunft“ der Spiel- und Sportvereinigung Höchstädt (SSV). Noch ist das ehrgeizige Bauvorhaben nicht beendet, mindestens zwei Jahre Arbeit warten noch auf die ehrenamtlichen Helfer bis zur Fertigstellung. Doch nach dreieinhalb Jahren wurden nun acht Helfer geehrt, die mehr Zeit als andere investiert haben.
Über 1000 Stunden auf der Baustelle hat jeder von ihnen angesammelt. Spitzenreiter ist Dieter Musselmann. Der 74-Jährige hat auf seinem Konto 5368 Stunden angehäuft. „Er ist unser planender, mitarbeitender Bauingenieur“, sagt der 1. Vorsitzende Jakob Kehrle mit einem Lachen. Er sei jeden Tag auf der Baustelle und mache die gesamte Planung und Buchhaltung. „Er ist die gute Seele des Baus.“
Insgesamt sind beim Umbau und der Erweiterung des Sportheims 286 Helfer zwischen 14 und 75 Jahren beteiligt. Die acht Geehrten seien alles Facharbeiter, die wertvolle Dienstleistungen einbrächten, so Kehrle. „Josef Weiß ist unser absoluter Gigant.“ Der 72-Jährige hat bisher 1515 Stunden investiert und bringt das Wissen aus gleich zwei Berufen mit: Maurer und Pflasterer.
Acht Facharbeiter mit wertvollem Wissen
Insgesamt 17 398 Stunden haben die acht Helfer geleistet. Jede Stunde muss für den Bayerischen Landes-Sportverband genau aufgeführt werden. Demzufolge hat Kfz-Mechaniker Fritz Ruof 1480 Stunden geleistet, bei Elektriker Otto Wanek sind es 1947. Max Lindenmair, der früher mit Sprengstoff zu tun hatte, brachte 1085 Stunden ein, bei Elektrofacharbeiter Alban Hafner sind es 2077. Der stellvertretende 1. Vorsitzende und Elektromeister Jürgen Filzinger verbrachte 1059 Stunden auf der Baustelle. Bei Elektromechaniker Wilhelm Schnelle, der sich im Bereich Heizung und Sanitär bestens auskennt, waren es bisher 2867. Momentan ist man nun mit der Dachsanierung beschäftigt.
Jakob Kehrle wies zudem daraufhin, dass das Projekt seit 2010 mit eigenen Mitteln finanziert werde. Er dankte allen Spendern, darunter dem „Förderverein Stadt Höchstädt“ und dessen 1. Vorsitzenden Rudolf Kimmerle, der eine Spende von 40000 Euro überreicht hatte.
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