Marie und Bastian regieren auch heuer den kleinen Hofstaat der Finndonia. Nächstes Jahr wollen sie auf gar keinen Fall nochmal gemeinsam tanzen. Warum? Von Simone Bronnhuber


Ein neues Kleid, ein neuer Anzug und ein neuer Tanz. Nur die Prinzessin und ihr Prinz sind dieses Jahr nicht neu. Marie Biberacher und Bastian Burggraf regieren den kleinen Hofstaat der Finndonia – zum zweiten Mal. Weil das eigentliche Prinzenpaar kurz vor Saisonstart abgesagt hat, brauchte die Faschingsgesellschaft ein neues Prinzenpaar. Und warum nicht auf alt Bewährtes zurückgreifen? „Aber nächstes Jahr machen wir es auf gar keinen Fall mehr“, sagt Prinzessin Marie II. Ihr Prinz Bastian II. ergänzt auch warum: „Beim dritten Mal muss man heiraten. Und das machen wir nicht.“
Die beiden Neunjährigen gehen in die Grundschule in Höchstädt. Während sie schon das siebte Jahr in der Finndonia mittanzt – erst als Hofnarr, dann im Showtanz und in der Garde – ist Bastian erst seit vergangenem Jahr dabei. „Sie hat mich gefragt und ich hab ja gesagt“, erzählt er. Eigentlich spielt der Lutzinger gerne Fußball oder verbringt viel Zeit bei seinem Opa auf dem Bauernhof. Die Finningerin Marie Biberacher tanzt nicht nur in der fünften Jahreszeit gerne, sondern auch zu Hause, singt im Chor oder geht schwimmen.
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