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02. Januar 2012 12:09 Uhr

Hallenfußball

Souveräner Favorit

FCG qualifiziert sich bei der Günzburger Vorrunde für das Endturnier am 14. Januar. FC Lauingen scheidet im Halbfinale aus, stellt aber die besten Fans Von Walter Brugger

Dass der Turniersieg nur über den FC Gundelfingen gehen würde, wurde den 650 Besuchern bei der Günzburger Vorrunde zur schwäbischen Hallenmeisterschaft schnell klar. Was nicht nur am überzeugenden 8:3-Erfolg im Auftaktspiel gegen den Kreisligisten SV Mindelzell lag, den die Grün-Weißen im Endspiel noch einmal treffen sollten. Der favorisierte Landesligist präsentierte sich über das ganze Turnier hinweg als bestes Team und krönte seinen Auftritt mit der Qualifikation für die „Schwäbische“ am 14. Januar an gleicher Stelle.

„Letztlich hätten wir uns nur selbst ein Bein stellen können, wenn wir zu überheblich geworden wären. Zum Glück geschah dies nur in ein paar wenigen Szenen“, kommentierte FCG-Torhüter Rafael Kiebler den Auftritt, der ihm persönlich auch noch die Auszeichnung als bester Schlussmann einbrachte. „Eine nette Geste“, freute sich der Routinier, und sein Trainer Armin Resselberger schickte hinterher: „Die Auszeichnung geht in Ordnung. Andere waren vielleicht spektakulärer, Kiebler machte viel mit Stellungsspiel und hatte die beste Spieleröffnung aller Torhüter.“

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Eigentlich hätte auch sein Teamkollege René Schröder geehrt werden müssen, der sechs Treffer erzielte. Doch die Jury hatte sich bei Mindelzells Ahmet Çam etwas verzählt, ordnete ihm sieben Treffer zu, weshalb Çam sowohl als bester Spieler wie auch als erfolgreichster Schütze ausgezeichnet wurde. Doch der klasse kickende Çam kam ebenso wie Schröder „nur“ auf sechs erfolgreiche Abschlüsse.

Schröder konnte dies verkraften, schließlich gewann er das direkte Duell mit Çam auch im Endspiel, 4:1 siegten die Gundelfinger und ließen sich dabei auch nicht vom frühen 0:1-Rückstand durch den Treffer von Ex-Profi Ralf Zimmermann aus der Ruhe bringen.

Dies war übrigens der einzige Rückstand, dem der FCG während des ganzen Turniers hinterherlaufen musste. Ganz im Gegensatz zum FC Lauingen, der wie Kreisliga-Rivale Mindelzell zu den positiven Überraschungen des Turniers zählte. Obwohl die Mohrenstädter letztlich sieglos blieben. „Unsere Chancenverwertung hat einfach nicht gepasst“, räumte deren Coach Klaus Datismann ein. Hakan Polat, in den vorausgegangenen Turnieren überragend, kam diesmal nicht auf Touren, zudem war mit Daniel Müller ein wichtiger FCL-Akteur nach dem 3:3 gegen den Landesligisten TSG Thannhausen angeschlagen.

„Alles in allem war unser Auftreten aber okay. Wir konnten mit den höherklassigen Konkurrenten mithalten, in entscheidenden Situationen hat uns nur etwas die Ruhe gefehlt“, so Datismann nach dem verdienten 1:3 im Halbfinale gegen den FCG, was auch die als beste Fans ausgezeichneten Lauinger Anhänger mit Beifall quittierten. Als Lohn erhielten die FCL-Fans von „Intersport Seeßle“ 33 Freikarten für die Endrunde.

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