Das Jahr der Wälder ist vorbei. Den Bäumen im Landkreis Donau-Ries geht es wieder besser.

Donauwörth Die Vereinten Nationen haben 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) stellt in einer Serie in der Donauwörther Zeitung die Belange von Wald und Forstwirtschaft vor. Das Mottojahr ist nun zu Ende gegangen. Grund genug für die Experten des Forstamtes, Bilanz zu ziehen. Die drängende Hauptfrage dabei: Wie steht es um die Gesundheit und die Nutzungsmöglichkeiten der hiesigen Wälder?
Zunächst einmal kann man Aufatmen im Wald – den Wäldern geht es laut AELF etwas besser. Laut aktuellem Waldbericht hat sich der seit 2004 zu beobachtende Trend der Verbesserung des Kronenzustands der Waldbäume auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Der mittlere Nadel- und Blattverlust hat sich um 0,3 Prozentpunkte auf 19,8 Prozent verringert.
Von den Hauptbaumarten weist die Eiche zwar immer noch die höchsten Blattverluste auf. Gegenüber dem Vorjahr hat sie sich aber um 4,2 Prozentpunkte auf aktuell 29,8 Prozent deutlicher verbessert als der Durchschnitt aller Waldbäume. Und: Bedingt durch eine günstige Niederschlagsverteilung im kritischen Zeitraum von Mai bis Juli, waren Borkenkäferschäden weiter rückläufig. (pm)
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