Sonntag, 20. August 2017

06. April 2017 10:02 Uhr

Auszeichnung

Buchdorfer und Reimlinger erhalten Bundesverdienstkreuz

Leo Nagel und Leonhard Dunstheimer aus dem Landkreis Donau-Ries haben das Bundesverdienstkreuz am Bande bekommen.

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Buchdorf/Reimlingen/München Zwei Männer aus dem Landkreis Donau-Ries haben in dieser Woche das Bundesverdienstkreuz am Bande bekommen: Leo Nagel aus Buchdorf und Leonhard Dunstheimer aus Reimlingen. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte die Orden in München.

Leo Nagel war beruflich für die Firma Astrium tätig. Der gelernte Maschinenschlosser erlangte über den zweiten Bildungsweg die Hochschulreife und brachte es zum Fertigungsingenieur. Zuletzt war er als Produktionsleiter am Standort Lampoldshausen aktiv, wo Antriebssysteme für Satelliten und Trägerraketen hergestellt werden.

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Das Bundesverdienstkreuz bekam der 63-Jährige für sein rund 30-jähriges ehrenamtliches Engagement auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene im Refa-Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung. Hier geht es um eine Zusatzausbildung für Techniker und Ingenieure. Das Ziel: eine wettbewerbsfähige Wirtschaft stärken. Nagel koordinierte die Ausbildung im Fachgebiet Fertigung (Industrial Engineering) bei der Refa Bayern – und war damit mit verantwortlich, dass zwischen 1999 und 2015 mehr als 2000 Personen zusätzlich qualifiziert wurden.

Als Mitglied im Refa-Landesvorstand trug der Buchdorfer dazu bei, den Verband neu zu strukturieren und zu modernisieren, wie Ilse Aigner ausführte. Von 2005 bis 2015 war Nagel Refa-Landesvorsitzender. Im Bundesverband war er zehn Jahre lang Mitglied des Aufsichtsrats. Damit habe Leo Nagel „erfolgreich Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlagen“, so die Ministerin in der Laudatio.

Seit 1985 ist der Ingenieur Prüfer der Fachrichtung Industriemeister Metall bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern.

Leonhard Dunstheimer war Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Ries, bis er sich 2008 in den Ruhestand verabschiedete. Der Reimlinger engagiert sich zudem vielfältig im Ehrenamt, beispielsweise für die Internationale Rosetti-Gesellschaft, die Glühwürmchen-Kinderkrebsstiftung oder die Kulturstiftung Harburg. Aigner sagte, mit dem Bundesverdienstkreuz würdige der Bundespräsident die Verdienste Dunstheimers um das allgemeine Wohl in der Rieser Region und weit darüber hinaus.

Der 68-Jährige, der von 2004 bis 2008 auch ehrenamtlicher Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) war, erhielt die Auszeichnung für sein gesellschaftliches Engagement und seine sozialen und kulturellen Verdienste. Er stand sein gesamtes Berufsleben im Dienst der bayerischen Genossenschaftsorganisation.

In mehreren Stiftungen aktiv

Seine Karriere begann er 1962 mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Bayerdilling in Schwaben. Bereits vier Jahre später wurde er als 18-Jähriger von der Raiffeisenbank Altenmünster zum seinerzeit jüngsten Geschäftsführer eines genossenschaftlichen Instituts in Bayern berufen. 1971 wechselte Dunstheimer in den Vorstand der Raiffeisen-Volksbank Ries, dessen Vorsitz er 1976 übernahm und bis zum Eintritt in seinen Ruhestand im Jahr 2008 innehatte, heißt es in einer Pressemitteilung des GVB weiter.

Leonhard Dunstheimer bekleidete darüber hinaus zahlreiche Mandate. So saß er unter anderem im Bayern-Beirat sowie in zwei Aufsichtsratsgremien der Allianz. Bei der Baywa AG gehörte er ebenfalls dem Beirat an. Außerdem war er Mitglied im Mittelstandsbeirat des Bundeswirtschaftsministeriums und langjähriger Vertreter in der Vollversammlung der IHK Schwaben.

Dunstheimer engagiert sich bis heute auch für kirchliche, kulturelle und gesellschaftliche Belange: Er gründete unter anderem die Raiffeisen-Volksbank-Ries-Stiftung und die VR-Bürgerstiftung Ries. Zudem initiierte er die Anton-Jaumann- sowie die Margarete-Jaumann-Stiftung, bei denen er zum Teil den Vorsitz innehatte. Darüber hinaus engagiert er sich seit 30 Jahren in der Gefangenenbetreuung der Justizvollzugsanstalt Niederschönenfeld.

Eine weitere Tätigkeit: Er ist stellvertretender Vorsitzender der „Gemeinnützigen Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung“, die sich für den Erhalt der Harburg einsetzt. (dz)

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