Dienstag, 21. Mai 2013

26. April 2012 12:13 Uhr

Wettbewerb

Damit der Schulweg sicher ist

Schülerlotsen aus Schwaben treten zum Bezirksentscheid an

Fünfstetten In einem bundesweiten Wettbewerb der Deutschen Verkehrswacht messen derzeit die Schülerlotsen ihr Wissen und Können. Am kommenden Samstag, 28. April, beginnt um 9 Uhr in der Grundschule in Fünfstetten der Bezirksentscheid.

In der Vorrunde hatten die Schülerlotsen der Mädchenrealschule St. Ursula aus Donauwörth bei der regionalen Ausscheidung auf örtlicher Ebene erst einmal einen kniffligen Fragebogentest zu bestehen. Bloßes Verkehrswissen genügte dazu nicht, auch Kenntnisse in der Staatsbürgerkunde und Umweltschutz galt es unter Beweis zu stellen. Kerstin Friegel, Büsra Arat und Theresa Scherer gewannen den Wettbewerb.

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Die drei von St. Ursula messen sich am Samstag mit den Erstplatzierten aus ganz Schwaben. Betreut werden sie von Schulleiter Peter Müller und ihrem Ausbilder, Polizeioberkommissar Günter Schön von der Polizei Donauwörth. Erneut sollen die jungen Verkehrshelfer dabei ihre Fachkompetenz und ihr Wissen unter Beweis stellen. Im theoretischen Teil sind wichtige Fragen über die alltägliche Aufgabenbewältigung aufgrund eines fundierten Grundwissens zu beantworten. Im Praxisteil gilt es, Geschwindigkeit und Bremsweg zu schätzen. Damit verbunden ist die Frage nach dem jeweiligen Anhalteweg, ohne querende Kinder zu gefährden. Außerdem ist ein Reaktionstest zu bewältigen.

Die Siegerehrung findet um 14 Uhr statt

Die Siegerehrung wird um 14 Uhr stattfinden. Die Teilnehmer an dieser Endrunde können sich freuen, denn sie haben vorher gewonnen. Neben einer Urkunde mit der Unterschrift des Regierungspräsidenten und des Polizeipräsidenten bekommen alle wertvolle Preise. Wie gut diese Schulweg-Schutzengel ihr Amt ausüben, unterstreicht eine Erhebung des Bayerischen Innenministeriums: An den von ihnen gesicherten Ampel- und Zebrastreifenübergängen und den speziell eingerichteten lotsengesicherten Übergängen ist seit Einführung der Schulwegdienste kein einziges Schulkind getötet oder schwer verletzt worden.

Eltern sollten ihre Kinder zur Tätigkeit ermuntern

Deshalb treten das Bayerische Innenministerium, die Verkehrswachten und Elternbeiräte mit Nachdruck für einen weiteren Ausbau der Schulwegdienste ein: An jedem gefährlichen Übergang und in jedem Schulbus gehört eigentlich ein Schulwegdienst. Im Blick auf dieses Ziel sollten die Schulen und Gemeinden noch aktiver werden, heißt es in der Pressemitteilung der Gebietsverkehrswacht Donauwörth. Ebenso wichtig sei, dass die Eltern ihre Kinder zu einer Tätigkeit als Schülerlotse ermuntern. (pm)

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