Donauwörth (hro) - Zehn Jahre Erfinderclub Donauwörth - ein schöner Anlass für eine Jubiläumsfeier, verbunden mit einem Wettbewerb unter dem Motto "Dem Eis wird's heiß". Gäste, Clubmitglieder und Wettbewerbsteilnehmer trafen sich zur Festveranstaltung in der neuen Aula des Gymnasiums Donauwörth. Schon im Vorfeld des Jubiläums gab es eine erfreuliche Nachricht: Der Erfinderclub beteiligte sich Anfang November an der internationalen Erfindermesse IENA 2008 in Nürnberg. In Kooperation mit der Firma Triplan wurde ein neuartiges Luftreinigungsgerät vorgestellt. Die dortige Jury erkannte Nicolas Beck, Erfinderclubmitglied und Kollegiat am Gymnasium Donauwörth, für seinen Messeauftritt eine Ehrenurkunde mit Medaille zu.

Auf der Jubiläumsfeier würdigte eine Reihe von Rednern die Leistungen des Erfinderclubs in den letzten zehn Jahren. Oberstudiendirektor Jörg Eyrainer begrüßte als Hausherr und früherer langjähriger Vorsitzender des Clubs. Der erste Vorsitzende Franz Katzl trug einige interessante Gedanken über das Erfinden vor und der stellvertretende Landrat Franz Oppel überbrachte die Grüße des Landkreises.
Besondere Anerkennung erfuhr der Club durch die Stiftung Lebendiges Ries: Vertreten durch die Sparkasse Donauwörth erhielt er anlässlich seines Jubiläums eine Spende von 1000 Euro für seine weitere Arbeit. Unterstützt von Eiswelt Rain und Hanf Hock begann der mit der Feier verbundene Wettbewerb "Dem Eis wird's heiß". 14 jugendliche Teams stellten sich der Herausforderung. Sie durften in ein selbst gebasteltes Gefäß mit einem Außenvolumen von einem Liter so viel Eis wie möglich hineinpacken. Für die Hitze sorgte eine Viertelstunde lang ein Ofen mit 100 Grad. Entscheidend war, wie viel Eis jeweils trotz dieser Tortur "gerettet" werden konnte. Mittlerweile durften sich die Gäste an diversen Informationsangeboten erfreuen: Eine Zeitungsausstellung sowie eine Diashow ließen die vergangenen zehn Jahre des Clubs Revue passieren. Physikalische Experimente luden zum Mitmachen ein.
Hubschrauberflug gewonnen
Dann war es so weit: Die jeweiligen Eisreste wurden vor aller Augen gewogen. Schnell zeigte sich die Strategie als erfolgreich, an Isoliermaterial zu sparen und dafür auf viel Eis im Behälter zu setzen. Sieger wurde das Team "Wilde Eisbären" mit den Brüdern Simon und Georg Hesselt, auf die ein von Eurocopter gespendeter Hubschrauberrundflug über Donauwörth wartet. Überreicht wurden dieser wie auch alle anderen Preise von den Ehrengästen, unter ihnen Oberbürgermeister Armin Neudert und Alt-OB Dr. Alfred Böswald. Für eine schwungvolle musikalische Umrahmung der gesamten Feier sorgte die Big Band des Gymnasiums Donauwörth unter der Leitung von Wolfgang Gabler.
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