Vor allem ältere Batterien streiken bei erheblichen Minusgraden Von Thomas Hilgendorf



Der Frost macht den Menschen in der Region zu schaffen. Vor allem die Autofahrer bangen dieser Tage Morgen für Morgen darum, dass ihre Wagen nach frostigen Nächten mit bis zu Minus 20 Grad Celsius wieder anspringen. Die Abschleppdienste sind im Dauerstress.
„Seit vergangenem Donnerstag sind wir ständig unterwegs“, berichtet eine Mitarbeiterin des ADAC über den aktuellen Arbeitsalltag. Viele Autos blieben liegen – oder sie sprangen gar nicht erst an: Zusammengebrochene Batterien, defekte Zünd- oder Glühkerzen sowie lahmgelegte Zündkabel.
Da sind die „gelben Engel“ und deren Überbrückungskabel für die Starthilfe gefragt. Über zu wenig Arbeit können sich auch Daniel Kopton und seine Kollegen vom Autohaus „Linder und Gerstmeier“ in Donauwörth nicht beklagen. Sie sind für den Volkswagenservice auf Achse und wechseln derzeit fleißig Autobatterien: „Meistens streiken die älteren Batterien – etwa wenn sie zwischen drei und fünf Jahre alt sind oder älter“, erklärt Kopton. Und auch sonst gleicht die Arbeit von Koptons Kollegen jener des ADAC: Die Pannenhilfe steht jetzt ganz oben in den Auftragsbüchern – Überbrückungskabel anschließen und darauf hoffen, dass die liegen geblieben Autos schließlich doch wieder anspringen. Am besten allerdings wäre es, einen Wintercheck am Auto vornehmen zu lassen. Zu Lieferengpässen bei den Autobatterien ist es laut Kopton noch nicht gekommen – „toi, toi, toi“, wie er angesichts der frostigen Lage in ganz Deutschland bekräftigt
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