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11. März 2010 19:30 Uhr

Der Stromversorger hilft beim Stromsparen

Donauwörth Thomas Schmied ist an diesem winterlichen Märztag extra von Bäumenheim nach Donauwörth geradelt. Mitgebracht hat er alte Glühbirnen, die er gegen Energiesparlampen eintauschen möchte. Zuerst muss er noch ein Formular ausfüllen, dann händigt ihm Armin Eser vom Kundenservice der Lechwerke (LEW) eine kleine weiße Papiertüte mit fünf neuen 11-Watt-Energiesparlampen aus.

Die alten Glühbirnen von Thomas Schmied wandern in einen großen, durchsichtigen Behälter mit der Aufschrift "alt's G'raffl", der schon fast bis zum Rand mit Leuchtmitteln aller Größen und Arten gefüllt ist.

Er sei bewusst mit dem Fahrrad nach Donauwörth gefahren, erklärt der Bäumenheimer bereitwillig, denn immerhin gehe es bei der Aktion des Energieversorgers ja darum, "umweltbewusst zu denken". Umweltbewusst denken offensichtlich noch mehr Leute in Donauwörth und Umgebung.

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Am vergangenen Samstag hat die Umtauschaktion der Lechwerke begonnen. Eine feste Anlaufstelle ist das Donauwörther Kundenforum in der Reichsstraße. Bislang wurden weit mehr Glühbirnen abgegeben, als erwartet - schon über 2000 Stück.

Ursprünglich war geplant, im Rahmen der Aktion "Schwaben sparen CO2" maximal 21 000 funktionstüchtige oder kaputte Glühbirnen in 11-Watt-Energiesparlampen umzutauschen. Aufgrund der hohen Beteiligung könnte es nun sogar sein, dass das Kontingent aufgestockt wird, teilt ein Mitarbeiter des Donauwörther LEW-Kundenforums mit. Momentan jedenfalls sieht es gut aus: Auf der elektronischen Anzeigetafel, die den aktuellen Stand der Kohlendioxid-Ersparnis anzeigt, war am gestrigen Nachmittag die sieben Millionen-Kilogramm-Marke bereits überschritten. Damit ist schon weit über die Hälfte der anvisierten zehn Millionen Kilogramm an Treibhausgasen, deren Ausstoß dank der umweltfreundlichen Leuchtmittel verhindert werden soll, erreicht.

Der Hauptvorteil der neuen Energiesparlampen besteht nämlich laut Hersteller darin, dass sie die Stromkosten und damit die mit der Energieerzeugung verbundene Kohlendioxid-Emission im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen um bis zu 80 Prozent senken. Zudem seien die neuen Modelle mit einer Schnellstart-Funktion ausgerüstet, sodass sie sofort nach dem Einschalten volle Lichtleistung bringen.

"Schutzgebühr" für ein gemeinnütziges Projekt

Pro Glühbirne fällt beim Umtausch eine "Schutzgebühr" von einem Euro an, welche im Anschluss an die Aktion in vollem Umfang an ein gemeinnütziges Projekt in der Region gespendet werden soll. Die Aktion der Lechwerke läuft noch, solange der Vorrat an Energiesparlampen reicht. (birk)

Weitere Aktionsstandorte unter

www.lew.de

Der aktuelle Stand des CO2-Spar-Zählers ist abrufbar unter

www.schwaben-sparen-co2.de

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